95 Lutherorte 2015

95 Lutherorte 2015

95 Lutherorte, die Sie gesehen haben müssen

Neukirchener Verlag

Spurensuche auf den Lutherwegen durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Autor: Werner Schwanfelder, Verlag: Neukirchener/Aussaat

 

Lutherland ist hauptsächlich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Lutherorte sind Gebäude und Plätze, die etwas mit Luther „zu tun“ haben. Sie sind aufgereiht, wie Perlen auf den Lutherwegen, die durch das Lutherland führen. Dieses Land ist tief mit Geschichte getränkt und einige Geschichten zieren die ausgewählten Orte.

Werner Schwanfelder hat sich auf den Weg gemacht, die Lutherorte zu entdecken. Er hat 95 von ihnen ausgewählt, die in einem breiten Themenpanorama über Luther (und seine Anhänger) berichten. Er lädt Sie ein, diese Entdeckungen nachzuempfinden.

 

95 überraschende, lebendige und dennoch geschichtsträchtige Orte

 

Luther ist höchst bedeutsam für die Geschichte. Er aber stand nicht allein. Seine Unterstützer sind Melanchton und Spalatin, Männer mit starken Frauen an ihren Seiten. Und eine Schar von Schülern, die als Superintendenten Religionsgeschichte geschrieben haben. Die 95 Orte wurden von ihnen geprägt. Hier findet man noch die Spuren ihrer Arbeit, kann sich zurückbesinnen in die Zeit der Reformation und das Heute genießen

Bamberg 2015

Bamberg 2015

Bamberg: die 99 besonderen Seiten der Stadt

Mitteldeutscher Verlag 2015

Die Bamberger sind eingebildet. Sie behaupten: Wir machen das Welterbe lebendig. Das ist die Wahrheit. Seit 1993 zählt die Altstadt von Bamberg zum UNESCO-Welterbe der Menschheit. Was für ein Gebäude, ein Denkmal einsichtig ist, kann doch für eine lebende Stadt nicht unbedingt gelten? Für die Stadt-Bewohner zählt doch eher die Zukunft. Die Bamberger üben sich in Welterbe-Denken: Bauen und Denkmalpflege, Stadtplanung und Stadtentwicklung, Kultur und Tourismus, Bildung und Forschung, Umwelt und Wirtschaft müssen mit dem Welterbe korrelieren. Sie versuchen Welterbe zu leben, es zu einem Teil des gesellschaftlichen Lebens in Bamberg zu machen.

Die Auszeichnung gab es für die „auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt“. Die historische Stadt ist in der Tat eine Synthese aus mittelalterlichen Kirchen und barocken Bürgerhäusern, aus Palästen und engen Gassen, erwachsen aus dem 11. bis 18. Jhdt. Dazu gehört gerade auch Nicht-Spektakuläres, wie die Gärtnerstadt, ein kleinbürgerliches Idyll der Vergangenheit.

Da die Bamberger aber nicht in einem Museum leben gehört dazu eine moderne Kongress- und Konzerthalle. Dazu gehört auch ein Skulpturenweg, der mitten durch die Stadt führt. Häufig veranstaltet Bamberg eine Ausstellung mit Monumental- Skulpturen eines Künstlers in der gesamten Stadt. Zum Ende wird eine Skulptur erworben und aufgestellt. So sieht man heute in Bamberg nicht nur Erbe, sondern Modernität, Aufbruch in die Zukunft. Darauf können die Bamberger sich etwas einbilden.

Mainfranken entdecken 2014

Mainfranken entdecken 2014

Mainfranken entdecken

66 Lieblingsorte und 11 Winzer

Gmeiner Verlag
Wir sind Mitte
Das können die Unterfranken durchaus behaupten. Mitten in Europa gelegen. Fünf Autobahnen erschließen die lebenswerte Region. Würzburg ist Intercity-Knotenpunkt, die Flughäfen Frankfurt und Nürnberg sind rasch erreichbar.
Mainfranken nennen viele das Gebiet. Damit wird der kulturelle Kontext beschrieben. Man versteht darunter das Maingebiet um Würzburg, Bamberg und Aschaffenburg. Leider erhielt der Begriff eine besondere Bedeutung unter den Nationalsozialisten, die den NSDAP-Gau und den Regierungsbezirk so benannten. Da die Bezeichnung nach 1945 als belastet galt, hieß der Regierungsbezirk seit 1946 (wieder) „Unterfranken“. Und dann hört man noch den Begriff „Weinfranken“, der allerdings nicht ganz deckungsgleich ist. Das Weinbaugebiet Franken liegt im Nordwesten der Region, hat etwa 6000 Hektar Anbaufläche und ist damit einer der eher mittelgroßen Anbaugebiete Deutschlands. Der weitaus größte Teil der Rebflächen befindet sich in Unterfranken, aber nennenswerte Teile auch in Mittelfranken und kleinere Teile sogar in Oberfranken.
Die Ortsbezeichnung für dieses Buch würde ich gerne mit Wein-Main-Franken beschreiben, das Land am Main, wo alles fließt. Es deckt sich natürlich weitgehend mit Unterfranken.
Alles im Fluss. Der Fluss prägt die Region landschaftlich, kulturell und wirtschaftlich. Die Region verwöhnt mit angenehmem Klima nicht nur die Spitzenweine, sondern lässt die Menschen, Einheimische und Besucher gleichermaßen entspannen.
Mainfranken hat wirtschaftliche Potenz. Natürlich ist der Weinbau dominierend. Aber nicht nur. Über 70000 Unternehmen haben ihren Sitz in dieser Region. Mainfranken ist eine der zehn führenden High-Tech Standorte in Europa. Im Cluster „Automotive und Maschinenbau“ finden sich Global Player wie Brose, Bosch Rexroth, FAG, Sachs oder Koenig & Bauer. Und auch das Cluster „Biomedizin und Medizintechnik“ ist von Bedeutung.
Und schließlich Kultur und Kunst. Mainfranken ist historischer Boden. Schon 1000 vor Christus kamen die Kelten hierher, später die Römer, noch später im 30-jährigen Krieg die Schweden, die eigentlich finnische Söldner waren … Die Region war und ist Schnittpunkt von Handelsrouten und Pilgerwegen. Davon zeugen heute noch historische Altstädte mit zünftigen Maueranlagen und schnuckeligen Fachwerkhäusern, mit lebendigen Marktplätzen. Berühmte Architekten und Künstler haben Schlösser und Kirchen erbaut. Die Spuren von Tilman Riemenschneider und Balthasar Neumann sind unübersehbar. Unbekannter sind häufig die Schöpfer der Bildstöcke, die am Wegesrand stehen.
Viele Prominente sind in der Region geboren worden oder haben dort gelebt und gewirkt. Allein zu den berühmtesten Würzburgern zählen Walter von der Vogelweide, Wilhelm Conrad Röntgen und Dirk Nowitzki.
Es gibt „große“ Sehenswürdigkeit und unbekanntere, die beim Vorbeifahren eher nicht auffallen. Denen ist dieses Buch auf der Spur. Bei näherer Betrachtung überraschen sie. Weil sie mehr sind als sie scheinen. Weil sie den Besucher erfreuen, wenn er sie gefunden und entdeckt hat.
Ich habe mich für Sie auf den Weg gemacht, die Schönheiten von Unterfranken, von Mainfranken zu entdecken. Es war für mich auch ein Weg in meine Vergangenheit. Meine Großmutter stammt aus Obernbreit. Später wohnten wir im Raum Nürnberg-Fürth. Doch in meiner Jugend waren wir regelmäßig in Unterfranken, um Verwandtschaft zu besuchen und auf der einen oder anderen Burg herumzukraxeln. Und auch heute noch machen wir Ausflüge gerne in diese Region. Da bin ich auch meinem Namen irgendwie verpflichtet. So gibt es einen Ort namens Schwanfeld. Und ich kenne sehr gut einen Schwanfelder-Clan, der in Abtswind eine Ölmühle betreibt. In Rödelsee gehen wir gerne in die Winzerstube, in der Thomas Schwanfelder kocht. Wir sind zwar nicht verwandt, aber trotzdem kocht er einfach gut.
Lassen Sie sich einladen für einen Streifzug durch Unterfranken. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass ich nicht alle meine Lieblingsorte in dieses Buch „quetschen“ konnte. So können Sie auch noch einige Lieblingsorte selbst entdecken. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise.

111 Orte in Mittelfranken 2014

111 Ort in Mittelfranken

111 Orte in Mittelfranken, die man gesehen haben sollte, 2015

emons Verlag

Mittelfränkisches Kernland ohne seine großen Städte

Wer oder was ist Mittelfranken?

 

Ich kenne niemanden, der von sich mehr oder weniger spontan bekennt: „Ich bin Mittelfranke!“ Wir sind Franken oder Nürnberger, Ansbacher oder Cadolzburger. Wir befreunden uns auch immer mehr mit dem Begriff der Metropolregion Nürnberg an. Leider sind Mittelfranken und die EMRN (europäische Metropolregion Nürnberg) nicht identisch. Gründungsjahr ist 1828; getauft auf Rezatkreis. 1838 umbenannt in Mittelfranken. Sehr fantasievoll war die Namensschöpfung nicht. Zwischen Unter- und Oberfranken liegt irgendwie Mittelfranken, wobei dies aber dann doch nicht ganz so logisch ist, wenn man auf die Landkarte schaut.

Immerhin nimmt Mittelfranken eine Fläche von 7200 Quadratkilometern ein, auf der 1,7 Millionen Einwohner leben. Uns Mittelfranken geht es gut. Wir leben in einer prosperierenden Gegend. Die Arbeitslosenzahlen sind gering, das Pro-Kopf-Einkommen hoch, die Kosten niedrig, die Sicherheit bestens. Die Schul-Dichte vorbildlich. Und wir haben jede Menge Geschichte, historische Bauten, Kulturdenkmäler, Festivals, Parkanlagen und Seenlandschaften. Wir sind attraktiv. Die, die hier leben wollen nicht weg, die, die zuziehen auch nicht.

Wir sind eine Region, in der die Welt noch in Ordnung ist. Was wir, insbesondere die ländlichen Bezirke ohne die Städte, nicht so gut können, ist die Vermarktung. Wir sollten noch viel besser darauf hinweisen, welche Schönheiten wir in Mittelfranken haben. In diesem Buch geht es auch um Schönheiten, nicht um die großen Sehenswürdigkeiten, die in Hochglanzprospekten stehen, sondern um die I-Tüpfelchen der Historie und Kultur. Die meisten Empfehlungen kommen von den Bürgermeistern und ihren Mitarbeitern. Sie haben mit ihren Geheimtipps dazu beigetragen, dass das Buch so vielfältig und farbenprächtig geworden ist. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Entdecken und Genießen gleichermaßen. Vielleicht stellen Sie dann fest: „Ich liebe Mittelfranken!“

Grenzgänger 2014

Grenzgänger

Grenzgänger: Von der Todeszone zum Lebensraum

2014

2014 feiern wir ein wunderbares Ereignis. Das 25. Freudenjahr zum Mauerfall. Fast haben wir es vergessen. Aber in diesem Jahr rückt es wieder in unser Bewusstsein. Wir stellen fest, die Mauer gehört zu unserer deutschen Geschichte.

Wissen wir aber, wo sie verlief, welche Schicksale mit ihr verbunden sind, was von ihr übrig geblieben ist? Es gibt eine „Straße der Deutschen Einheit“. Viele kleine und große Museen und Gedenkstätten entlang der ehemaligen Grenze versuchen, die Erinnerung wach zu halten.

Kann man die Grenze heute noch erleben? Ich glaube ja. Natürlich ist es ein sehr individuelles Erleben, das eigene Erstaunen über unsere Vergangenheit.

In den letzten fünf Jahren habe ich die Strecke mehrmals bereist, habe Material gesammelt, Geschichten gehört, Menschen getroffen. Daraus wurde das Projekt „Grenzgänger“. Ich verstehe dieses Projekt als Denkanstoß für andere Menschen, als Aufforderung, sich der Geschichte an dieser nicht mehr existierenden Grenze zu nähern. Und als Anregung zur Entdeckung.

Kann man sich die ehemalige innerdeutsche Grenze als Reiseziel vorstellen?

Es gibt Menschen, die bereisen den Limes, die folgen den Flussläufen, die wandern auf den geschichtlichen Spuren von Hohenzollern. Sie reisen mit einem „geschichtlichen Erlebnis“. Ich möchte Menschen einladen, auf den Spuren der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch unser Land zu reisen.

 

Wie Sie Profit machen und nebenbei die Welt verbessern 2012

Wie Sie Profit machen und nebenbei die Welt verbessern 2012

Wie Sie Profit machen und nebenbei die Welt verbessern 2012

Ludwig Verlag

Fair-trade-Kaffee trinken, Ökostrom beziehen, Biogemüse kaufen: Mit Konsumentscheidungen leisten wir einen Beitrag für eine bessere und gerechtere Welt. Das geht auch bei der Geldanlage. Wie man seine Ersparnisse ohne schlechtes Gewissen vermehrt, indem man sich für nachhaltige Investitionen entscheidet, steht in diesem Ratgeber.
Geld regiert die Welt, heißt es so schön, und Werner Schwanfelder zeigt, dass wir Konsumenten mitregieren können. Doch wer mit seinen Ersparnissen nicht Streubomben und den Kahlschlag des Regenwaldes finanzieren, sondern sich für erneuerbare Energien oder humane Arbeitsbedingungen einsetzen will, der muss gut informiert sein.
Das notwendige Wissen ist hier für Laien und Einsteiger verständlich aufbereitet: Was ist überhaupt nachhaltig? Welche moralischen Maßstäbe und Wertvorstellungen legt man bei den eigenen Investitionen zugrunde? Wer liefert Informationen und wie schätzt man sie ein? Und weil natürlich auch die Rendite eine wichtige Rolle spielt, geht es ebenso um die Bewertung von Risiken und kluge Anlagestrategien.
Egal, ob man 20.000 oder nur 2.000 Euro anlegen will: Nach der Lektüre kann jeder die richtige Entscheidung fürs eigene Geld treffen und feststellen, wie schön es ist, dass Gutes tun sich auch auszahlt.

Picknick 2012

Picknick 2012

Little Black Bool vom Picknick

 

Sommerzeit ist Picknickzeit. Also nichts wie los und auf ins Freie! Aber Vorsicht vor aggressiven Stechmücken, genervten Picknicknachbarn und hungrigen Kühen …

Mit dem Little Black Book vom Picknick werden Sie zum wahren Picknick-Experten. Sie erfahren wie Sie alle Fettnäpfchen meistern, wie Sie sich zur Picknick-Legende entwickeln können, wie Sie mit Ihren Picknickideen alle Freunde begeistern können.

Erfahren Sie wo, wann und mit wem Sie am besten picknicken sollten – inklusive zahlreicher Tipps zu Kleidung, Transport und Dekoration sowie genial einfachen Rezepten, die jeden begeistern.

Der glückliche Manager 2011

Der glückliche Manager 2011

Der glückliche Manager

Warum Glück ihren WErfolg potenziert

Ariston Verlag 2011

 

Macht Erfolg glücklich – oder Glück erfolgreich? Dieser spannenden Frage geht der etablierte Business-Autor Werner Schwanfelder, selbst jahrelang erfolgreicher Manager, nach und zeigt, dass Arbeit und Glück sehr wohl vereinbar sind. Sein überzeugendes Fazit: Der glückliche Manager ist der bessere Manager!Daraus folgt auch noch: Unternehmen mit glücklichen Managern sind langfristig erfolgreicher.

 

Nicht der volle Terminkalender, das immer klingelnde Smartphone oder ständige Geschäftsreisen sind der Schlüssel zum Erfolg, sondern das eigene Glücksempfinden bei der Arbeit. Nur, wer die Arbeit als Quelle des Glücks entdeckt hat und nutzt, wer die Arbeitsaufgabe als faszinierende Herausforderung verstanden hat setzt eigene Kreativität frei und steckt darüber hinaus andere Mitarbeiter im Unternehmen an. So wird der langfristige Erfolg des Unternehmens garantiert. Und so entwickelt sich die eigene Persönlichkeit mit einer gesunden work-life-balance. Glücksstörer wie unrealistische Erwartungshaltungen oder Zeitmangel bremsen nichts aus, Ausgeglichenheit, Optimismus und Elan lassen die Manager ihre Ressourcen voll ausschöpfen und sich an große Aufgaben wagen – und Erfolge genießen!

Unser Nürnberg 2011

Unser Nürnberg 2011

Unser Nürnberg

Eine kleine Zeitreise

Bucher Verlag 2011

 

Nürnberg ist über 950 Jahre alt

Kaiserburg und Bratwurstglöckle, Kettensteg und Schöner Brunnen, Albrecht-Dürer-Haus und Christkindlesmarkt – Nürnberg mangelt es nicht an Sehenswertem. Viel hat sich in den letzten hundert Jahren verändert, der Krieg hat Spuren hinterlassen, Altes verschwand, Neues entstand. Unsere kleine Zeitreise entführt in die bewegte Vergangenheit der Stadt, stellt historische Ansichten aktuellen Fotografien gegenüber, zeigt Unterschiede und Gleichgebliebenes.
192 Seiten, ca. 185 Abbildungen, Format 21,3 x 15,1 cm, Hardcover
ISBN-13: 978-3-7658-1818-9


Sechs Kapitel umfasst das Buch

Die Nürnberger Burg
Die Nürnberger Burg ist das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt. Vermutlich gab es die Burg schon vor dem Jahr 1000; schriftlich belegt ist ihre Existenz seit 1105. Bis 1571 hielten sich alle Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches zumindest zeitweise in ihren Mauern auf. Was auf den ersten Blick gar nicht auffällt: Die Burganlage besteht aus drei separaten, zeitlich versetzt errichteten Bauensembles.

Die Stadt um St. Sebald
Die Sebalduskirche (1225) ist älter als die Lorenzkirche, edler und bedeutender. Sie war Ratskirche, da sie in unmittelbarer Nähe zum Alten Rathaus steht. In ihr befindet sich das Grab des Schutzpatrons der Stadt, dem heiligen Sebald. Um die Kirche herum entstand im Lauf der Jahre das gleichnamige Stadtviertel.

Die Stadt um St. Lorenz
St. Lorenz ist der südlich der Pegnitz gelegene mittelalterliche Siedlungskern um die gleichnamige Kirche. Das Viertel ist das städtebauliche Pendant zu dem Stadtbezirk um die Sebalduskirche. Der Bau der nach dem heiligen Lorenz benannten Kirche begann um 1250, 25 Jahre nach St. Sebald.

An der Pegnitz
Die Pegnitz trennt die beiden Stadthälften von Nürnberg. Das hat der Stadt gut getan: Es sind Brückenkunstwerke entstanden, die Einwohner haben Kleinode an den Ufern erbaut und die Menschen feiern auch gerne am Fluss. Von ihrer gefährlichen Seite zeigt sich die Pegnitz allerdings bei Hochwasser, wenn sie über Ihre Ufer tritt und Straßen und Plätze überschwemmt, wie vor allem im Jahr 1909.

Entlang der Stadtmauer
Die Nürnberger Stadtmauer mit Graben, Zwingeranlagen und Hauptmauer entstand 1350 bis 1450. Später erfolgten zahlreiche Umbauten. Damit war Nürnberg im Mittelalter außerordentlich gut befestigt, die Stadt wurde bis zum Zweiten Weltkrieg kein einziges Mal mit militärischen Mitteln eingenommen. Ende des 19. Jahrhunderts waren die Befestigungsanlagen bereits überflüssig, wurden jedoch größtenteils vor dem Abriss bewahrt.

Außerhalb der Altstadt
Die Altstadt ist das historische Schatzkästchen Nürnbergs, außerhalb gibt sich die Stadt modern. Man findet aber auch jenseits der Stadtmauer noch weitere gewachsene Zentren und Sehenswürdigkeiten von historischer Bedeutung so zum Beispiel das Opernhaus und den Nürnberger Hauptbahnhof.