Reise-ver-führer über Oberfranken

Reise-ver-führer über Oberfranken

Die Fränkische Schweiz Eine Symphonie aus Stein, Wasser und Romantik

Im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth liegt eine der markantesten Landschaften Deutschlands: die Fränkische Schweiz. Keine Alpen, aber eine Mittelgebirgswelt von bizarrer Schönheit – geprägt von schroffen Felsnadeln, tief eingeschnittenen Tälern und einer jahrtausendealten Kulturlandschaft, in der sich Geologie, Geschichte und Genuss auf einzigartige Weise verweben.

Ihren Charakter verdankt die Region einem tropischen Flachmeer des Weißen Jura: Die einstigen Korallenriffe blieben als harte Dolomitfelsen stehen, während Wasser und Erosion im Untergrund mehr als 1.000 Höhlen schufen – das „Land der tausend Höhlen“. Die exponierten Felsen boten im Mittelalter ideale Positionen für Burganlagen; kaum eine Region Europas ist burgenreicher. Ihren heutigen Namen erhielt die Landschaft erst im 19. Jahrhundert durch Romantiker wie Ludwig Tieck, die die wildromantische Schönheit mit der Schweiz verglichen.

Kulturell ist die Region tief katholisch geprägt. Sichtbarster Ausdruck ist der Osterbrunnenschmuck: tausende handbemalte Eier, die zur Osterzeit die Dorfbrunnen zieren. Kulinarisch regieren Schäuferla, blaue Zipfel und frisches Bauernbrot – getrunken wird das lokale Bier, im Sommer am liebsten „auf dem Keller“. Die Fränkische Schweiz besitzt die höchste Brauereidichte der Welt.

Ob Wallfahrtsbasilika Gößweinstein, Schauhöhlen mit Tropfsteinen und Höhlenbären-Skeletten oder das keltische Walberla – die Dichte an Sehenswürdigkeiten ist bemerkenswert. Sportler finden eines der bedeutendsten Klettergebiete der Welt, Wanderer ein dichtes Wegenetz, Paddler die idyllische Wiesent. Die Fränkische Schweiz ist Rauheit und Sanftheit zugleich – und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Goldglanz und Visionen Die Entdeckung der fränkischen Barockwelt in Oberfranken

Wo einst der Dreißigjährige Krieg Trümmer hinterließ, erschufen visionäre Herrscher wie die Schönborns eine Landschaft wie eine Theaterkulisse. Aus den Ruinen einer dunklen Zeit wuchs ein goldenes Zeitalter heran, das bis heute nachwirkt.

Tauchen Sie ein in die fränkische Barockwelt: Ihre Reise führt von der Neuen Residenz in Bamberg bis zur Ehrenburg in Coburg. Unternehmen Sie einen Rundgang durch die Schlössergemeinde Küps und wagen Sie einen Sprung über die Grenze nach Thüringen ins malerische Ummerstadt, die kleinste Stadt der Region. Im „Gottesgarten“ am Obermain blicken sich die Giganten Kloster Banz und Balthasar Neumanns Vierzehnheiligen direkt an – ein Rausch aus Licht, Engeln und Sandstein. Hier warten nicht nur prachtvolle Burgen und Schlösser, sondern auch idyllische Ortschaften im fränkischen Fachwerkkleid auf ihre Entdeckung.

Doch Oberfranken ist kein Museum. Zwischen UNESCO-Welterbe und lebendiger Braukultur gehen Geschichte und Moderne hier eine entspannte Symbiose ein. Besuchen Sie eine Region, deren Identität seit 300 Jahren strahlt.

Von Grautönen zum Barockglanz nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den nördlichsten Zipfel Bayerns – jenen oft übersehenen Korridor zwischen Hof und Bayreuth, der so viel mehr zu bieten hat als sein unscheinbarer Ruf vermuten lässt. Fernab der Alpenkulissen und Münchner Schickeria liegt hier eine Region mit Tiefenschärfe: geprägt von Geschichte, Brüchen und einer stillen, aber gewaltigen Schönheit, die sich dem flüchtigen Blick entzieht.

Die Reise beginnt in Hof an der Saale – einer Stadt, die man lange als „Bayerisch Sibirien“ abtat und die dennoch nie aufgehört hat, stolz zu sein. Als einstiger Handelsplatz und Zentrum der Textilindustrie trägt Hof seine Vergangenheit offen zur Schau, ohne sich dafür zu entschuldigen. Jahrzehntelang war sie eine Sackgasse der westlichen Welt, abgeschnitten von ihrem natürlichen Umland durch den Eisernen Vorhang. Heute liegt sie wieder in der Mitte Europas – und wer durch ihre Straßen geht, spürt, was echte Resilienz bedeutet.

Weiter führt der Weg durch das ehemalige Grenzgebiet, wo aus dem einstigen Todesstreifen das Grüne Band geworden ist: ein blühendes Biotop, das Wunden in Wunder verwandelt hat. Der Frankenwald und das Fichtelgebirge formen hier eine Landschaft für Entdecker – mit würziger Luft, echten Wintern und einer meditativen Stille, die schon den Dichter Jean Paul inspirierte. Er ist der Genius Loci dieser Region: geboren im Fichtelgebirge, aufgewachsen im idyllischen Joditz, zur Schule gegangen in Hof und gestorben in Bayreuth. Sein Leben selbst ist die Klammer, die diesen Landstrich zusammenhält, und der nach ihm benannte Wanderweg lädt ein, seinen Spuren zu folgen.

Den krönenden Abschluss bildet Bayreuth – eine Stadt von gerade 75.000 Einwohnern, die dennoch Weltkultur in einer Dichte beherbergt, die schwindelerregend ist. Das markgräfliche Opernhaus, UNESCO-Welterbe und Denkmal des künstlerischen Willens der Markgräfin Wilhelmine, steht neben dem Grünen Hügel Wagners, den Wasserspielen der Eremitage und einer modernen Universität, die in den Materialwissenschaften weltweit Maßstäbe setzt. Tradition und Innovation, Barock und Gegenwart – in Bayreuth schließen sie sich nicht aus, sie bedingen einander.

Was bleibt, ist die Erkenntnis: Dieser Streifen Oberfrankens ist kein Postkarten-Bayern. Er ist etwas Wertvolleres – ein Landstrich, der nicht laut schreit, sondern durch Substanz überzeugt. Ein Buch für alle, die das echte Deutschland suchen und bereit sind, genauer hinzuschauen.

Wenn die Zeit leiser wird

Wenn die Zeit leiser wird

Wenn die Zeit leiser wird: Ein Wegweiser durch Alter und Abschied

Der Gedanke an das Lebensende mag beängstigend sein, doch er ist auch eine Einladung, unsere Existenz bewusst zu gestalten. Schwanfelders Ratgeber „Wenn die Zeit leiser wird“ ist weit mehr als ein praktischer Leitfaden; er ist ein warmherziger Freund, der dich einfühlsam und sachlich auf diesem unvermeidlichen Weg begleitet.

Mit Geschichten, philosophischen Einsichten und einem feinen Sinn für Humor nimmt der Autor die Angst vor dem Abschied. Er zeigt, wie der Tod als natürlicher Teil des Lebens, gleichwertig der Geburt, betrachtet werden kann und ermutigt dazu, das Unbekannte mit Gelassenheit zu betrachten.

Von der Lebensbilanz über rechtliche Klarheit mit Vorsorgevollmachten und Testamenten bis hin zur Bestattungsverfügung und digitalen Nachlassregelung – dieses Buch bietet umfassende Orientierung. Zahlreiche Checklisten erleichtern die praktischen Schritte und entlasten nicht nur dich selbst, sondern auch deine Liebsten.

„Wenn die Zeit leiser wird“ ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die das Alter bewusst leben und dem Abschied mit Zuversicht begegnen möchten. Es inspiriert dazu, die eigenen Spuren auf dieser Welt bewusst zu gestalten und lädt dazu ein, über das Leben, das Sterben und das, was danach kommt, nachzudenken. Ein Buch, das Trost spendet, informiert und neue Perspektiven eröffnet.

Meine Welt der Psalmen

Meine Welt der Psalmen

Reden darf man.

Mit Gott. Mit sich selbst. Mit dem Schweigen, das antwortet — oder auch nicht.
Psalmen sind die älteste Form dieses Gesprächs. Sie kennen keine Höflichkeit, keine Schönfärberei. In ihnen darf man klagen und danken, zweifeln und jubeln, anklagen und vertrauen — alles im selben Atemzug.

Werner Schwanfelder schreibt Psalmen für heute.

Für den Mann, der seinen Geschmack nach schwerer Krankheit verloren hat — und den Tag feiert, an dem er Salz in der Suppe schmeckt. Für die Frau auf der Verkehrsinsel, die ihre Luftballons loslässt, weil niemand sie annehmen wollte. Für alle, die nachts wach liegen und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Und es trotzdem tun.

Diese Psalmen sprechen von Einsamkeit in der Stadt und Sehnsucht nach Himmel. Von Krankheit, Heilung und der stillen Frage, warum beides nötig war. Von Ungerechtigkeit, Protest und der zärtlichen Hoffnung, dass das Licht noch leuchtet. Von Verlust und Neubeginn, von Dankbarkeit und Zweifel — oft im selben Satz.

Sie müssen nicht gläubig sein, um dieses Buch zu lesen.
Sie müssen nur ehrlich sein.

Dieses Buch richtet sich an Christen und Nicht-Gläubige, an Suchende und Zweifelnde, an alle, die das Leben in Worte fassen wollen — und entdecken, dass das bereits ein Gebet ist.

Am Ende lädt Werner Schwanfelder Sie ein, Ihren eigenen Psalm zu wagen. In Ihren Worten. Über Ihr Leben. Ohne Formvorschriften. Ohne Angst vor Unvollkommenheit.

Denn Psalmen machen frei.

Die Welt schweigt nicht. Und wir sollten es auch nicht.

Ein Bestatter, der Rechnungen schreibt und über den Tod nachdenkt. Ein Bergmann, der erkennt, was er angerichtet hat. Ein junges Mensch in der Psychiatrie, das die Angst kennt, die keine Sprache hat. Fischer, deren Dorf im Meer versinkt. Ein Helfer in der Wüste Somalias, der bald nach Hause fährt — wo alles in Ordnung ist.

Das sind keine frommen Texte.

Das sind Gebete mit Zähnen.

Sie klagen an. Sie zweifeln. Sie verfluchen. Sie flehen. Und manchmal — ganz leise — hoffen sie.

Die Psalmen der Bibel waren nie zimperlich. David schrie seinen Gott an. Hiob klagte, bis die Worte ausgingen. Ernesto Cardenal schrieb Psalmen im Bürgerkrieg — weil Beten und Aufbegehren dasselbe sein können.

Diese Psalmen stehen in dieser Tradition. Sie sprechen von heute. Von Klimakrise und Kapitalismus. Von Europa und Einsamkeit. Von Widerstand und Erschöpfung. Von dem, was es bedeutet, ein Mensch zu sein in einer Welt, die taumelt.

Für alle, die das Schweigen satthaben — aber auch das leere Gerede.
Für alle, die beten wollen, ohne sich zu verbiegen.
Für alle, die wütend sind und nach Worten suchen für ihre Wut.

Lesen Sie diese Psalmen laut. Oder still. Allein oder mit anderen.

Und wenn Sie danach das Buch weglegen und einen Moment innehalten — dann haben sie ihre Arbeit getan.

Zwischen Schrei und Jubel – Die Psalmen für unsere Zeit

Was, wenn die ältesten Gebete der Menschheit genau die Worte finden, die dir fehlen?

Die Psalmen sind keine stillen Andachten für den Sonntagmorgen. Sie sind rohe Emotion: Schrei und Zweifel, Wut und Hoffnung, tiefe Verzweiflung und überwältigende Dankbarkeit. Seit Jahrtausenden sprechen Menschen sie in ihren dunkelsten Stunden – und in ihren hellsten.

Dieses Buch holt die Psalmen aus der Ferne alter Sprache und stellt sie mitten in unser Leben. Es erzählt von Menschen am Rand ihrer Kräfte, von Fragen ohne einfache Antworten, von Ungerechtigkeit, die laut schreit – und von einem Vertrauen, das trotzdem trägt. In einer Sprache, die heutige Erfahrungen ernst nimmt: Burnout und Einsamkeit, Verrat und Sehnsucht, Ohnmacht und Aufbruch.

Hier begegnet uns ein Gott, der nicht schweigt. Der hört, wenn Stimmen brechen. Der bleibt, wenn alles andere zerfällt.

Zwischen Schrei und Jubel ist für alle, die nicht mehr wissen, wie sie beten sollen – und für alle, die nie gedacht hätten, dass sie es tun würden. Für Zweifelnde, Wütende, Dankbare. Für Suchende.

Und für alle, die sich fragen: Bin ich damit allein?

Die Antwort der Psalmen ist seit dreitausend Jahren dieselbe: Nein.

150 Psalmen. Neu übertragen. Radikal ehrlich. Für heute.

 

Wenn die Zeit leiser wird

Wenn die Zeit leiser wird

Ein Wegweiser durch Alter und Abschied

Wenn die Zeit leiser wird: Ein Wegweiser durch Alter und Abschied

Der Gedanke an das Lebensende mag beängstigend sein, doch er ist auch eine Einladung, unsere Existenz bewusst zu gestalten. Schwanfelders Ratgeber „Wenn die Zeit leiser wird“ ist weit mehr als ein praktischer Leitfaden; er ist ein warmherziger Freund, der dich einfühlsam und sachlich auf diesem unvermeidlichen Weg begleitet.

Mit Geschichten, philosophischen Einsichten und einem feinen Sinn für Humor nimmt der Autor die Angst vor dem Abschied. Er zeigt, wie der Tod als natürlicher Teil des Lebens, gleichwertig der Geburt, betrachtet werden kann und ermutigt dazu, das Unbekannte mit Gelassenheit zu betrachten.

Von der Lebensbilanz über rechtliche Klarheit mit Vorsorgevollmachten und Testamenten bis hin zur Bestattungsverfügung und digitalen Nachlassregelung – dieses Buch bietet umfassende Orientierung. Zahlreiche Checklisten erleichtern die praktischen Schritte und entlasten nicht nur dich selbst, sondern auch deine Liebsten.

„Wenn die Zeit leiser wird“ ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die das Alter bewusst leben und dem Abschied mit Zuversicht begegnen möchten. Es inspiriert dazu, die eigenen Spuren auf dieser Welt bewusst zu gestalten und lädt dazu ein, über das Leben, das Sterben und das, was danach kommt, nachzudenken. Ein Buch, das Trost spendet, informiert und neue Perspektiven eröffnet.

Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten

Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten

ein absolut irrer Roman - geschrieben von mir und meiner KI

Hat ein Glas Tomatensaft das Potenzial, die Welt zu retten?

Tauchen Sie ein in eine Geschichte, die dort beginnt, wo Ihr Alltag endet: In der Sinnkrise eines pensionierten Lehrers, der unverhofft zum Propheten wider Willen wird. Begleiten Sie Peter Schönlein auf seinem haarsträubenden Abenteuer, das ihn von der Tomatenplantage in Obermichelbach bis ins Weiße Haus und die Krisenherde dieser Welt führt.

Erleben Sie, wie ein zynischer Engel namens Edgar die Fäden zieht, um Gut und Böse neu zu definieren, und wie eine einzige Frucht nicht nur Geschmacksknospen, sondern auch politische Landkarten verändert. Eine fesselnde Erzählung über die Menschheit am Scheideweg, die Fallstricke des freien Willens und die Frage, ob Glück und Liebe wirklich auf den Genen einer Tomate liegen.

Eine moderne Fabel über GOTT, Engel und die schockierende Erkenntnis, dass die Erlösung der Menschheit vielleicht nur einen Bissen entfernt ist. Oder ihr Untergang.

„Der Prophet wider Willen“: Eine Saga, die Sie nicht vergessen werden.

Das große Buch der Weisheitsgeschichten

Das große Buch der Weisheitsgeschichten

Entfesseln Sie die Kraft der Weisheit: Ein Buch für die Seele

Weisheit ist ein unschätzbares Gut, das durch die Jahrhunderte fließt und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie ist der kostbare Rohstoff der Menschheit, der, wenn er gehegt wird, sich unermüdlich vermehrt. In einer Welt, in der sie oft in den Hintergrund gedrängt wird, bleibt die Weisheit dennoch allgegenwärtig – manchmal verborgen, aber stets bereit, wieder ans Licht zu treten.

Mit diesem einzigartigen Buch lade ich Sie ein, die Weisheit zurück ins Zentrum Ihres Lebens zu holen. Es ist ein Schatz, der in kleinen Happen präsentiert wird: durch fesselnde Geschichten, tiefgründige Essays und inspirierende Zitate, die aus den unterschiedlichsten Kulturen und Kontinenten stammen. Diese universelle Weisheit zeigt, dass die Essenz des menschlichen Verstehens über Grenzen hinweg verbindet.

Weisheit entfaltet sich in verschiedenen „Arbeitsstufen“: Sie beginnt im Gedankenraum, entfaltet sich in weisen Überlegungen und findet ihren Ausdruck in der Kommunikation. Doch wahre Weisheit zeigt sich erst durch Taten. Dieses Buch ist ein Wegweiser zur Kommunikation und zur aktiven Anwendung von Weisheit in Ihrem Leben.

Lassen Sie sich von den Inhalten inspirieren! Tauchen Sie ein in eine Welt voller Erkenntnisse und lassen Sie diese in weise Handlungen münden. Entdecken Sie, wie Sie die Weisheit in Ihrem Alltag lebendig werden lassen können – für sich selbst und für die Generationen, die Ihnen folgen.

 

Das große Buch der Psalmen

Das große Buch der Psalmen

Psalmen eröffnen Wege zur Freiheit

Die Bibel umfasst insgesamt 150 Psalmen, die möglicherweise ursprünglich als „Andachts- oder Erbauungsbuch“ konzipiert waren. Bei einigen dieser Texte mag es schwerfallen, eine erbauende Botschaft zu erkennen. Dennoch vermitteln die Psalmen Gefühle von Lob, Hoffnung und Klage. Ihre Themen sind zeitlos und finden auch in der heutigen Welt Beachtung.

Psalmen sind Gebete, die an Gott gerichtet sind und von Menschen verfasst wurden, die ihre Sorgen und Freuden offenbaren. Der Autor legt nahe, dass jeder, der betet, auch in der Lage ist, eigene Psalmen zu verfassen. Es ist keineswegs anmaßend, einen Psalm zu schreiben.

Diese Sammlung enthält die 150 Originalpsalmen, jedoch mit einer moderneren Sprache und zeitgemäßen Inhalten. Darüber hinaus sind „freie“ Psalmen enthalten, die aus den Erfahrungen, Empfindungen und Gedanken des Autors hervorgehen. Diese sind selbstverständlich subjektiv und reflektieren oft persönliche Wünsche. Der Beter hat in der Regel Anliegen, die er an Gott richtet, und dafür braucht man sich nicht zu schämen.

Diese Psalmensammlung möchte dazu anregen, dass Leser den Mut finden, eigene Psalmen zu kreieren, zu formulieren oder zu beten. Es ist nicht erforderlich, dass diese perfekt sind; es genügt, in einfachen Worten das auszudrücken, was man in Momenten von Freude, Kummer, Dankbarkeit, Angst oder Hoffnung empfindet. Durch das Verfassen eines eigenen Psalms, sei es in Gedanken oder in Worten, kann man sich von vielen Belastungen des Alltags befreien.

Psalmen eröffnen Wege zur Freiheit.

Neuauflage: 111 Orte in Mittelfranken

Neuauflage: 111 Orte in Mittelfranken, die man gesehen haben muss

Wer oder was ist Mittelfranken?
Ich habe es nicht geglaubt. Nun ist es geschehen. Auf einer Berghütte
wurde ich mit dem Kampfruf der Mittelfranken konfrontiert:
»It is nice to be a Preiß. It is higher to be a Bayer. It is the best I can denk,
to be a Mittelfränk.« Bis dahin kannte ich niemanden, der sich spontan
als Mittelfranke bezeichnete. Nur als Franke. Basta.
Das Gründungsjahr der Region ist 1828; getauft auf Rezatkreis,
1838 umbenannt in Mittelfranken. Sehr phantasievoll war die
Namensschöpfung nicht. Mittelfranken liegt zwischen Unter- und
Oberfranken, wobei dies aber dann doch nicht ganz so logisch ist,
wenn man auf die Landkarte schaut. Immerhin nimmt Mittelfranken
eine Fläche von 7.200 Quadratkilometern ein, auf der 1,7 Millionen
Einwohner leben.
Uns Mittelfranken geht es gut. Wir leben in einer prosperierenden
Gegend. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig, die Kosten niedrig, das
Pro-Kopf-Einkommen ist hoch, die Sicherheit bestens, die Schul-
Dichte vorbildlich. Und wir haben jede Menge Geschichte, historische
Bauten, Kulturdenkmäler, Festivals, Parkanlagen und Seenlandschaften.
Wir sind attraktiv. Die, die hier leben, wollen nicht weg, die, die
zuziehen, auch nicht. Wir sind eine Region, in der die Welt noch in
Ordnung ist.
Ich berichte von Orten, Kirchen und Burgen. Sie alle haben ihre
individuelle Geschichte. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Das
Leben in der »guten alten Zeit« war nicht einfach. Es war geprägt von
Kriegen, Ungerechtigkeiten und Gewalt. Fachkräftemangel gab es auch
schon früher. Aus Frankreich, Österreich und anderen Ländern kamen
Emigranten, die eine friedliche Existenz suchten. Sie hauchten so manchen
Orten neues Leben ein. Ein Hoch auf unsere Neubürger. Und es
gab in Franken große jüdische Gemeinden. Sie haben das gesellschaftliche
Leben geprägt. Es ist uns Franken gut bekommen. Wenn man
dies vor Augen hat, kann man nur schließen mit einem: »Weiter so!«

Von Shaolin lernen

Von Shaolin lernen

Wie der Kodex der Shaolin das Leben verändert

Handeln ohne zu handeln; das Gute im Leben zu finden, ohne es zu suchen

Shaolin- der Jahrtausende alte mystische Tempel im Herzen Chinas ist auch heute noch in aller Welt berühmt für die Kampfkunst seiner Mönche. Doch dies ist nur eine Seite der Shaolin-Philosophie. Werner Schwanfelder zeigt: Das wahre Geheimnis des Shaolin liegt nicht im Spektakulären, sondern in der Kunst, mit der richtigen Einstellung ein gutes Leben zu erreichen. Es ist die Geschichte eines älteren Mannes, gezeichnet von Schicksalsschlägen, der Zuflucht sucht bei den Shaolin-Mönchen und von ihnen die Weisheit lernt, mit der Trauer und dem Schmerz des Lebens richtig umzugehen.