Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten

Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten

ein absolut irrer Roman - geschrieben von mir und meiner KI

Hat ein Glas Tomatensaft das Potenzial, die Welt zu retten?

Tauchen Sie ein in eine Geschichte, die dort beginnt, wo Ihr Alltag endet: In der Sinnkrise eines pensionierten Lehrers, der unverhofft zum Propheten wider Willen wird. Begleiten Sie Peter Schönlein auf seinem haarsträubenden Abenteuer, das ihn von der Tomatenplantage in Obermichelbach bis ins Weiße Haus und die Krisenherde dieser Welt führt.

Erleben Sie, wie ein zynischer Engel namens Edgar die Fäden zieht, um Gut und Böse neu zu definieren, und wie eine einzige Frucht nicht nur Geschmacksknospen, sondern auch politische Landkarten verändert. Eine fesselnde Erzählung über die Menschheit am Scheideweg, die Fallstricke des freien Willens und die Frage, ob Glück und Liebe wirklich auf den Genen einer Tomate liegen.

Eine moderne Fabel über GOTT, Engel und die schockierende Erkenntnis, dass die Erlösung der Menschheit vielleicht nur einen Bissen entfernt ist. Oder ihr Untergang.

„Der Prophet wider Willen“: Eine Saga, die Sie nicht vergessen werden.

So geht Auferstehung – eine Ausstellung

So geht Auferstehung

Für Kirchengemeinden: Ausstellung mit Vernissage: kostenlos

Auferstehung – Kunst zwischen Leben, Licht und Verwandlung“

Ich beschäftige mich mit der Auferstehung – nicht als bloßes religiöses Wort, sondern als kraftvolles Sinnbild des Menschseins. Auferstehung steht für Neubeginn, Veränderung, Hoffnung. Sie ist schwer zu fassen, aber in der Kunst wird sie spürbar.

In meinen Bildern und Texten versuche ich, Auferstehung sichtbar und fühlbar zu machen. Ausgangspunkt sind Fotografien, die sich durch digitale Bearbeitung verwandeln – neue Farben, neue Strukturen, neue Gedanken entstehen. Was einst Realität war, wird zu malerischer Emotion.

Ebenso entstehen Texte, die im Dialog mit künstlicher Intelligenz wachsen. Mensch und Maschine formen gemeinsam Worte, die sich verändern, fortentwickeln und ein neues Verständnis des Themas eröffnen.

So entsteht eine Synthese aus Bild und Text, aus Emotion und Technik, aus Schwere und Hoffnung. Jedes Werk ist nur ein Zwischenzustand – eine Einladung, selbst weiterzudenken und eigene Empfindungen zu entdecken.

Ich wünsche Ihnen beim Eintauchen in diese Welt eigene Gedanken, neue Perspektiven und erfüllende Gefühle – auf Ihrer persönlichen Reise zur Auferstehung.

„Auferstehung“ in Tuchenbach

"Auferstehung" in Tuchenbach

„Auferstehung – Kunst zwischen Leben, Licht und Verwandlung“

 

Nach meiner sehr erfolgreichen Ausstellung „Weg der Kreuze“ habe ich eine neue Ausstellung mit einem weiteren Schritt in dieser Thematik zusammengestellt. Sie trägt den Titel „Auferstehung“. Am 26.3.2026 wurde sie erstmalig in der Friedenskirche von Tuchenbach gezeigt. Nun befindet sie sich (bis Ende Mai) in der St. Laurentius Kirche in Roßtal. Am 10.5. um 19.00 Uhr werde ich in Form einer Andacht in der Kirche in diese Ausstellung einführen und sie erklären. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

 

Ab Ende Mai kann ich die Ausstellung anderen Gemeinden zur Verfügung stellen. Die Ausstellung ist für die Gemeinde kostenlos. Ich habe nur die Bitte, dass die Bilder und Texte auch Eingang in die gemeindlichen Veranstaltungen finden. Es ist wichtig, sich mit der Auferstehung auseinander zu setzen.

 

Ich beschäftige mich künstlerisch mit der Auferstehung. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem Wort? Eine einfache Beschreibung fällt schwer. Das Wort „Auferstehung“ ist eng mit dem persönlichen Glauben verbunden – und wird dadurch zu einem mächtigen, vielschichtigen Konzept der menschlichen Kultur. Es trägt eine schwere, aber zugleich hoffnungsvolle Bedeutung. Eine Definition lässt sich vielleicht noch formulieren, doch die Darstellung dieses Zustandes erscheint fast unmöglich.

Um dennoch eine Vorstellung von Auferstehung zu gewinnen, bietet sich die Kunst an. Ich versuche, Auferstehung in Bildern und Texten erlebbar zu machen. Dabei lösen sich Bild und Wort bewusst von den Realitäten des Lebens und verwandeln sich in Gedanken und Gefühle. So entsteht für den Betrachter eine große Freiheit – Raum für eigene Empfindungen und Deutungen.

 

Veranstaltung in der VHS Obermichelbach: 29.4.2026, 19.30 Uhr

Gemeinsam stark: Warum Franken schon immer bunt war

Veranstaltung der VHS Obermichelbach am 29.4.2026 um 19.30 Uhr

Bitte über die VHS anmelden!!

https://vhs.obermichelbach.de/kurse/kurs/Gemeinsam-stark-musikalische-Lesung/261-1012-O

Haben Sie gewusst, dass manche fränkische Dörfer heute gar nicht mehr existieren würden, wenn niemand zugewandert wäre?

Franken hat eine bewegte Geschichte. Es gab Zeiten, da waren unsere Dörfer menschenleer – bis die Hugenotten aus Frankreich kamen und ihnen neues Leben einhauchten. Es gab Zeiten, da drohten die Bänder stillzustehen – bis die „Gastarbeiter“ unser Wirtschaftswunder retteten. Und heute? Heute verdanken wir unsere Versorgung im Krankenhaus oder den Service im Restaurant erneut Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um Teil der unseren zu werden.

Eine musikalische Spurensuche. Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die fränkische Geschichte. In meiner musikalischen Lesung öffne ich die Geschichtsbücher meiner Heimatforschung und zeige auf: Migration ist keine Krise, sondern seit Jahrhunderten der Motor unseres Wohlstands.

Erleben Sie einen Abend voller Dankbarkeit, Erinnerungskultur und Zuversicht. Entdecken Sie, wie Zuwanderung unsere Wirtschaft stärkt, unsere Kultur bereichert und uns als Gesellschaft zukunftsfähig macht.

Lassen Sie uns gemeinsam zurückblicken, um die Zukunft zu verstehen. Seien Sie unser Gast!

Text: Werner Schwanfelder   Musik: Sieghfried Staab

Einladung zur Vernissage in Tuchenbach am 26.3.2026 um 18.00 Uhr

Einladung zur Vernissage in Tuchenbach am 26.3.2026 um 18.00 Uhr

„Auferstehung – Kunst zwischen Leben, Licht und Verwandlung“

 

Am 26.3.2026 um 18.00 Uhr wird die Ausstellung zur Auferstehung in der Friedenskirche von Tuchenbach eröffnet. An diesem Abend werde ich den Gästen, ein Gefühl für die Auferstehung näherbringen – und zwar in Form von Bildern und Texten.

 

Ich beschäftige mich mit der Auferstehung. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem Wort? Eine einfache Beschreibung fällt schwer. Das Wort „Auferstehung“ ist eng mit dem persönlichen Glauben verbunden – und wird dadurch zu einem mächtigen, vielschichtigen Konzept der menschlichen Kultur. Es trägt eine schwere, aber zugleich hoffnungsvolle Bedeutung. Eine Definition lässt sich vielleicht noch formulieren, doch die Darstellung dieses Zustandes erscheint fast unmöglich.

Um dennoch eine Vorstellung von Auferstehung zu gewinnen, bietet sich die Kunst an. Ich versuche, Auferstehung in Bildern und Texten erlebbar zu machen. Dabei lösen sich Bild und Wort bewusst von den Realitäten des Lebens und verwandeln sich in Gedanken und Gefühle. So entsteht für den Betrachter eine große Freiheit – Raum für eigene Empfindungen und Deutungen.

 

Bei der Vernissage werde ich Bilder und Texte sehbar und hörbar machen. Ich werde über meine Techniken sprechen und die Geschichte der Bilder beschreiben.

 

Zu dieser Ausstellung ist bei Amazon ein Ausstellungsband erschienen. Er kann ab dem 26.3. bestellt werden. Er kostet 5,35 €. Für jeden erschwinglich, der die Kraft der Auferstehung auch später noch auskosten möchte.

 

Werner Schwanfelder

 

Auf den Pfaden der Stille

Auf den Pfaden der Stille

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr wird „still“ genannt. Wenn ich an den Weihnachtstagen durch die Stadt laufe, wirkt sie tatsächlich wie in Watte gepackt. Die Läden sind geschlossen, nur wenige Spaziergänger sind auf den Straßen. Die Sonne heißt uns am Morgen willkommen, in aller Stille. Ich bilde mir ein, sie zu spüren. Ich bin auf der Suche nach meiner Stille.

Hörst Du die Stille? Die Stille am Grab ist eine andere als die nach dem Feuerwerk. Die Stille auf den Fluren eines Altenheims ist eine andere als die in einer Kirche. Die Stille, in der man das Gras wachsen hört, ist eine andere als die nach einer Stunde Kraftsport. Die Stille bei einer Klausuraufsicht ist eine andere als die beim Aufstieg auf den Berggipfel. Die Stille im Bunker von Odessa, in dem die Menschen auf den nächsten Raketeneinschlag warten, ist eine andere als die am Bettchen des schlafenden Kindes. Es gibt eine tödliche Stille und eine schöpferische; es gibt eine lähmende, eine bedrohliche, eine unerträgliche Stille – die Stille vor einem Gewitter zum Beispiel, die sich dann mit Blitz und Donner entlädt. Und es gibt eine beruhigende Stille, in der man seinen eigenen Atem und seine innere Stimme hört, bestärkend und verbindend. Es gibt eine Musik der Stille: den rauschenden Regen, den heulenden Wind, den Schlag einer Turmuhr.

Die Stille nach einem Konzert ist eine andere als die vor einem Konzert. Manchmal stört mich der Applaus, weil er die Stille zerstört. Ist aber bloße Geräuschlosigkeit Stille? Ist Schweigen Stille? Es gibt das Einverständnis-Schweigen, das „Wir-müssen-nicht-dauernd-reden“-Schweigen; es gibt ein Wohlgefühl im Dasein und im Stillsein. Es gibt das beredte Schweigen, das Schweigen, das mehr sagt als tausend Worte und das Zustimmung, Ablehnung, Verlegenheit oder Scham ausdrücken kann. Es gibt auch das verbissene Schweigen, die Sprachlosigkeit, das ätzende Schweigen nach dem Streit unterm Christbaum, das kampfbereite und zersetzende Schweigen nach verbalen Angriffen, das Schweigen, wenn jemand mundtot gemacht wird.

Das aggressive Schweigen ist keine Stille. Vielleicht kommt die Stille, wenn die Nerven sich wieder beruhigen, wenn etwas Trauriges und Ohnmächtiges wächst – ein Gefühl, mit dem eine achselzuckende Art von Gelassenheit einhergeht. Dann kann die Stille der Friedensschluss sein mit dem, was gerade ist – und zugleich ein Kraftschöpfen, um wieder an die Möglichkeit der Veränderung zu glauben.

Ich verordnete mir Stille, wenn ich schreibe, wenn ich denke, wenn ich erschaffe. Die Schöpfung kann nur aus der Stille entstehen. Manchmal hoffe ich jedoch auch, dass das Telefon meine Stille stört, liebevolle Worte an mein Ohr dringen. Dass mich jemand besucht und meine Stille zerstört. Viel zu häufig lasse ich Fernsehen und Radio meine Stille verletzen. Sie reißen mich in die Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ich muss mir die Stille zurückerobern.

Eine Seele ohne Stille ist wie eine Stadt ohne Schutz. Stille ist kein physikalischer oder physischer Zustand, sondern vor allem ein psychischer. Stille ist innere Ruhe; sie ist ein seelischer Vorgang. Kreativität braucht diese Stille. Auch die Gesellschaft braucht Stille – jedenfalls ab und zu. Manchmal erlebe ich, dass sich die Kommunikation beschleunigt, aber die Gesellschaft, die Weltgemeinschaft, kommt nicht vom Fleck – nicht politisch, nicht gesellschaftlich, nicht sozial. Dann entflieht mir die Stille und das Leben schreit mich an. Ein rasender Stillstand beschreibt unsere heutige Gesellschaft. Viel zu viele Neuigkeiten sind auf viel zu vielen Kanälen verfügbar.

In diesen sogenannten stillen Tagen bin ich auf der Suche nach einer Stille, die mir für das nächste Jahr Kraft gibt. Diese Stille ist eine Kraft des Geistes, die sich jenseits des Materiellen befindet. Ich höre die Stille. Sie ist ausdrucksstark.

Eigentlich müsste ich so manches Weihnachtslied von Herzen lieben. Wenn berichtet wird von der stillen, heiligen Nacht, vom leise rieselnden Schnee, möchte meine Stille schreien. In der weihnachtlichen Geschichte von Krippe und Esel, von Hütten und Engeln, fehlt das Kind. Es drängt sich ein Heldenkrieger in den Vordergrund. Er heißt Elias und stammt aus dem Alten Testament. Er habe Hunderte Götzendiener mit dem Schwert getötet, wird erzählt: für Gott, für die höhere Sache, für Wahrheit und Gerechtigkeit, natürlich. Dieser Elias geht kaputt an seinem Wahn. Er ist eine gebrochene Existenz, des Mordens müde und des eigenen Lebens überdrüssig, an allem zweifelnd und an sich selbst, verzweifelnd. In dieser Situation beschließt Gott, sich dem Elias zu zeigen. Es kommt ein brausender Sturm, aber darin ist er nicht. Es kommt ein gewaltiges Beben, aber darin ist er auch nicht. Es kommt ein verzehrendes Feuer, aber auch darin ist er nicht. Aber nach dem Feuer kommt die Stille. In ihr ist Gott. Und vermutlich auch die Wahrheit. Elia hat verstanden. Ich weiß nicht, was uns die Geschichte sagen soll. Werden einmal auch Putin und Trump die Stille und damit den Frieden entdecken? Trump empfindet sich wohl als Statthalter Gottes. Ob er in Stille mit ihm kommuniziert? Elia jedenfalls wurde nicht begraben, sondern in einem Feuerwagen lebend in den Himmel entrückt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in Stille geschah.

Schließlich stelle ich mir die wahrlich echten Weihnachtsfragen: Wo ist in den Stürmen, Beben und Feuern unserer Zeit die kreative und verbindende Stille? Wo sind die leisen Wahrheiten? Um sie finden zu können, tut es Not, selbst still zu werden – wenigstens manchmal. Das ist ganz leicht und zugleich ganz schön schwer. Ich muss jetzt meine Stille unterbrechen, denn meine beiden Vögel lärmen. Sie fordern neues Futter und neues Wasser.

 

Werner Schwanfelder

Auferstehung – die Ausstellung

Auferstehung - die Ausstellung

Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Natürlich, es ist uns allen bekannt, dass die Auferstehung von Jesu Christi das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens ist. Im Neuen Testament ist es wohl die glücklichste Tat Gottes die, für uns Menschen, den Tod in ewiges Leben wendet. Der Begriff leitet sich vom altgriechischen „anástasis“ (Aufstehen) ab und bezeichnet die Erweckung Verstorbener durch Gottes Macht. Theologisch symbolisiert sie eine transformative Neuschöpfung des Leibes und der gesamten Schöpfung.

Im Mittelhochdeutschen gewann das Wort als „ūf-erstān“ seinen Klang und fand im Neuen Testament Anwendung. Nun steht es für die zukünftige Auferstehung der Toten. Paulus überliefert frühe Formeln wie „Christus ist auferstanden“ als urchristliches Bekenntnis aus der Jerusalemer Urgemeinde.

Die Auferstehung Jesu markiert den Sieg über Tod und Sünde, als historisches und transzendentes Werk der Dreieinigkeit: Vaterwille, Christi Macht und Heiliger Geist. Daraus entsteht die christliche Hoffnung auf ewiges Leben. Uns bleibt das verstehen verwehrt und noch mal mehr die Vorstellung von Gläubigen, dass sie bereits jetzt „im Licht der Auferstehung“ leben können. Ohne sie wäre der Glaube leer, wie Paulus betont.

Das Neue Testament berichtet detailliert von der Auferstehung: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden“ (Mk 16,6); „Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Joh 11,25); „Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die mit ihm hinabführen, die in Jesus Christus gestorben sind“ (1 Thess 4,14). Beschreibungen umfassen das leere Grab (Mt 28,1–8), Engelbotschaften und Erscheinungen: Jesus zeigt Wundmale (Lk 24,36–49; Joh 20,19–23), isst mit Jüngern (Lk 24,13–35) und beauftragt zur Mission (Mt 28,16–20).

Die Jünger erlebten anfangs Zweifel und Furcht, hielten Erscheinungen für Geister (Lk 24,37), doch Jesus überwand ihren Unglauben durch Berührungen und Mahlzeiten. Frauen wie Maria Magdalena entdeckten als Erste das leere Grab, was ihre Glaubwürdigkeit im Altertum unterstreicht und gegen Betrug spricht. Paulus nennt Kephas (Petrus), die Zwölf und über 500 Zeugen (1 Kor 15,3–8).

Christen stellen sich eine Neugeburt aus Tod in ein neues Leben vor. Paulus vergleicht es mit einem Samen, der stirbt und Neues sprießt (1 Kor 15,35–44). Praktisch bedeutet dies Endlichkeit annehmen, Sünde meiden und hoffungsvoll handeln. Karl Barth sieht sie als welthistorische Wende vom Tod zum Leben (Kol 1,18), erfahrbar im Glauben. Moderne Ansätze verbinden sich mit Hoffnung: Verwandlung verwesten Leibs wird zu Unvergänglichem (1 Kor 15,35–44).

Philosophen wie Immanuel Kant haben die Auferstehung als vernünftige Idee der Unsterblichkeit der Seele interpretiert, die moralisch begründet ist und nicht wörtlich-leiblich verstanden werden muss. Sie garantiert die Unsterblichkeit der Seele für moralisches Handeln und Glückseligkeit im „höchsten Gut“. Karl Barth betont sie als Offenbarungsgeschehen, das Historiker überfordert und den Vorrang Gottes zeigt. Sokrates’ Logos-Überzeugung von der Seelenunsterblichkeit fließt ein, wie Kant anknüpft.

Schriftsteller wie Dostojewski oder moderne Autoren wie Emmanuel Carrère thematisieren sie als Skandal oder transformative Kraft, oft in Romanen oder Essays. Gabriele Wohmann beschreibt die Auferstehung als „alles oder nichts“, Ulrich Schacht als mehr als leeres Grab. Leo Tolstoi und J.M. Coetzee greifen sie in Romanen auf. Emmanuel Carrère nennt sie „Skandal“ für Gottlose, doch zentral für christliche Narrative.

Ich frage mich, ist Auferstehung beschreibbar? Bereits im Neuen Testament wird die Auferstehung nicht als ein beobachteter Vorgang beschrieben, sondern lediglich definiert als die alleinige Tat Gottes. Bezeugt werden nur die Folgen, ein leeres Grab und die Erscheinungen. Auferstehung erscheint als visionäre Enthüllung, keine Halluzination. Apokryphen wie Petrusevangelium beschreiben dramatisch: Jesus wächst riesig aus dem Grab, strahlt göttlich. Auferstehung überwindet objektive Beweise, fordert Vertrauen auf Gottes Vorrang. Ich habe niemanden gefunden, der Auferstehung beschreiben konnte. Auch mir fehlen die Worte. Aber ich habe das Gefühl, man kann die Auferstehung in Bildern darstellen. Ich habe einen solchen Versuch unternommen.

Auferstehung – die Ausstellung

Ausstellung Auferstehung 2026/2027

Ausstellung über Auferstehung

In den vergangenen zwei Jahren durfte ich meine Ausstellung „Weg der Kreuze“ in mehreren Gemeinden in Nürnberg und Fürth präsentieren. Diese Veranstaltungen fanden großen Anklang und wurden von der Presse gewürdigt. Die Ausstellung diente vielen Gemeinden als inspirierender Impuls für Gottesdienste und andere Aktivitäten.

Für mein neues Projekt plane ich nun eine Ausstellung über das Thema Auferstehung. Meiner Meinung nach reichen menschliche Worte nicht aus, um das Konzept der Auferstehung angemessen zu beschreiben. Vielmehr kann die Darstellung durch Bilder einen besseren Zugang zur Auferstehung bieten. Visuellen Eindrücke bieten eine größere emotionale Möglichkeit der Interpretation. Einige Ideen dazu finden Sie unter folgendem Link: Auferstehungs-Impressionen.

Die Ausstellung, bestehend aus etwa 16 Bildern, wird der Kirchengemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie kann für eine vereinbarte Zeitspanne in den Gemeinderäumen oder in der Kirche ausgestellt werden. Die Eröffnung erfolgt im Rahmen einer Vernissage, bei der ich einige Worte zur möglichen Interpretation der Werke sprechen werde. Musikalisch wird mich mein Freund Siegfried Staab begleiten. Besonders freue ich mich darauf, wenn Sie die Bilder in Ihre Gemeindearbeit integrieren.