Reise-ver-führer über Oberfranken
Reise-ver-führer über Oberfranken
Die Fränkische Schweiz Eine Symphonie aus Stein, Wasser und Romantik
Im Städtedreieck Nürnberg, Bamberg und Bayreuth liegt eine der markantesten Landschaften Deutschlands: die Fränkische Schweiz. Keine Alpen, aber eine Mittelgebirgswelt von bizarrer Schönheit – geprägt von schroffen Felsnadeln, tief eingeschnittenen Tälern und einer jahrtausendealten Kulturlandschaft, in der sich Geologie, Geschichte und Genuss auf einzigartige Weise verweben.
Ihren Charakter verdankt die Region einem tropischen Flachmeer des Weißen Jura: Die einstigen Korallenriffe blieben als harte Dolomitfelsen stehen, während Wasser und Erosion im Untergrund mehr als 1.000 Höhlen schufen – das „Land der tausend Höhlen“. Die exponierten Felsen boten im Mittelalter ideale Positionen für Burganlagen; kaum eine Region Europas ist burgenreicher. Ihren heutigen Namen erhielt die Landschaft erst im 19. Jahrhundert durch Romantiker wie Ludwig Tieck, die die wildromantische Schönheit mit der Schweiz verglichen.
Kulturell ist die Region tief katholisch geprägt. Sichtbarster Ausdruck ist der Osterbrunnenschmuck: tausende handbemalte Eier, die zur Osterzeit die Dorfbrunnen zieren. Kulinarisch regieren Schäuferla, blaue Zipfel und frisches Bauernbrot – getrunken wird das lokale Bier, im Sommer am liebsten „auf dem Keller“. Die Fränkische Schweiz besitzt die höchste Brauereidichte der Welt.
Ob Wallfahrtsbasilika Gößweinstein, Schauhöhlen mit Tropfsteinen und Höhlenbären-Skeletten oder das keltische Walberla – die Dichte an Sehenswürdigkeiten ist bemerkenswert. Sportler finden eines der bedeutendsten Klettergebiete der Welt, Wanderer ein dichtes Wegenetz, Paddler die idyllische Wiesent. Die Fränkische Schweiz ist Rauheit und Sanftheit zugleich – und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Goldglanz und Visionen Die Entdeckung der fränkischen Barockwelt in Oberfranken
Wo einst der Dreißigjährige Krieg Trümmer hinterließ, erschufen visionäre Herrscher wie die Schönborns eine Landschaft wie eine Theaterkulisse. Aus den Ruinen einer dunklen Zeit wuchs ein goldenes Zeitalter heran, das bis heute nachwirkt.
Tauchen Sie ein in die fränkische Barockwelt: Ihre Reise führt von der Neuen Residenz in Bamberg bis zur Ehrenburg in Coburg. Unternehmen Sie einen Rundgang durch die Schlössergemeinde Küps und wagen Sie einen Sprung über die Grenze nach Thüringen ins malerische Ummerstadt, die kleinste Stadt der Region. Im „Gottesgarten“ am Obermain blicken sich die Giganten Kloster Banz und Balthasar Neumanns Vierzehnheiligen direkt an – ein Rausch aus Licht, Engeln und Sandstein. Hier warten nicht nur prachtvolle Burgen und Schlösser, sondern auch idyllische Ortschaften im fränkischen Fachwerkkleid auf ihre Entdeckung.
Doch Oberfranken ist kein Museum. Zwischen UNESCO-Welterbe und lebendiger Braukultur gehen Geschichte und Moderne hier eine entspannte Symbiose ein. Besuchen Sie eine Region, deren Identität seit 300 Jahren strahlt.
Von Grautönen zum Barockglanz nimmt den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch den nördlichsten Zipfel Bayerns – jenen oft übersehenen Korridor zwischen Hof und Bayreuth, der so viel mehr zu bieten hat als sein unscheinbarer Ruf vermuten lässt. Fernab der Alpenkulissen und Münchner Schickeria liegt hier eine Region mit Tiefenschärfe: geprägt von Geschichte, Brüchen und einer stillen, aber gewaltigen Schönheit, die sich dem flüchtigen Blick entzieht.
Die Reise beginnt in Hof an der Saale – einer Stadt, die man lange als „Bayerisch Sibirien“ abtat und die dennoch nie aufgehört hat, stolz zu sein. Als einstiger Handelsplatz und Zentrum der Textilindustrie trägt Hof seine Vergangenheit offen zur Schau, ohne sich dafür zu entschuldigen. Jahrzehntelang war sie eine Sackgasse der westlichen Welt, abgeschnitten von ihrem natürlichen Umland durch den Eisernen Vorhang. Heute liegt sie wieder in der Mitte Europas – und wer durch ihre Straßen geht, spürt, was echte Resilienz bedeutet.
Weiter führt der Weg durch das ehemalige Grenzgebiet, wo aus dem einstigen Todesstreifen das Grüne Band geworden ist: ein blühendes Biotop, das Wunden in Wunder verwandelt hat. Der Frankenwald und das Fichtelgebirge formen hier eine Landschaft für Entdecker – mit würziger Luft, echten Wintern und einer meditativen Stille, die schon den Dichter Jean Paul inspirierte. Er ist der Genius Loci dieser Region: geboren im Fichtelgebirge, aufgewachsen im idyllischen Joditz, zur Schule gegangen in Hof und gestorben in Bayreuth. Sein Leben selbst ist die Klammer, die diesen Landstrich zusammenhält, und der nach ihm benannte Wanderweg lädt ein, seinen Spuren zu folgen.
Den krönenden Abschluss bildet Bayreuth – eine Stadt von gerade 75.000 Einwohnern, die dennoch Weltkultur in einer Dichte beherbergt, die schwindelerregend ist. Das markgräfliche Opernhaus, UNESCO-Welterbe und Denkmal des künstlerischen Willens der Markgräfin Wilhelmine, steht neben dem Grünen Hügel Wagners, den Wasserspielen der Eremitage und einer modernen Universität, die in den Materialwissenschaften weltweit Maßstäbe setzt. Tradition und Innovation, Barock und Gegenwart – in Bayreuth schließen sie sich nicht aus, sie bedingen einander.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: Dieser Streifen Oberfrankens ist kein Postkarten-Bayern. Er ist etwas Wertvolleres – ein Landstrich, der nicht laut schreit, sondern durch Substanz überzeugt. Ein Buch für alle, die das echte Deutschland suchen und bereit sind, genauer hinzuschauen.
Wenn die Zeit leiser wird
Wenn die Zeit leiser wird
Wenn die Zeit leiser wird: Ein Wegweiser durch Alter und Abschied
Der Gedanke an das Lebensende mag beängstigend sein, doch er ist auch eine Einladung, unsere Existenz bewusst zu gestalten. Schwanfelders Ratgeber „Wenn die Zeit leiser wird“ ist weit mehr als ein praktischer Leitfaden; er ist ein warmherziger Freund, der dich einfühlsam und sachlich auf diesem unvermeidlichen Weg begleitet.
Mit Geschichten, philosophischen Einsichten und einem feinen Sinn für Humor nimmt der Autor die Angst vor dem Abschied. Er zeigt, wie der Tod als natürlicher Teil des Lebens, gleichwertig der Geburt, betrachtet werden kann und ermutigt dazu, das Unbekannte mit Gelassenheit zu betrachten.
Von der Lebensbilanz über rechtliche Klarheit mit Vorsorgevollmachten und Testamenten bis hin zur Bestattungsverfügung und digitalen Nachlassregelung – dieses Buch bietet umfassende Orientierung. Zahlreiche Checklisten erleichtern die praktischen Schritte und entlasten nicht nur dich selbst, sondern auch deine Liebsten.
„Wenn die Zeit leiser wird“ ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die das Alter bewusst leben und dem Abschied mit Zuversicht begegnen möchten. Es inspiriert dazu, die eigenen Spuren auf dieser Welt bewusst zu gestalten und lädt dazu ein, über das Leben, das Sterben und das, was danach kommt, nachzudenken. Ein Buch, das Trost spendet, informiert und neue Perspektiven eröffnet.
Meine Welt der Psalmen
Meine Welt der Psalmen
Reden darf man.
Mit Gott. Mit sich selbst. Mit dem Schweigen, das antwortet — oder auch nicht.
Psalmen sind die älteste Form dieses Gesprächs. Sie kennen keine Höflichkeit, keine Schönfärberei. In ihnen darf man klagen und danken, zweifeln und jubeln, anklagen und vertrauen — alles im selben Atemzug.
Werner Schwanfelder schreibt Psalmen für heute.
Für den Mann, der seinen Geschmack nach schwerer Krankheit verloren hat — und den Tag feiert, an dem er Salz in der Suppe schmeckt. Für die Frau auf der Verkehrsinsel, die ihre Luftballons loslässt, weil niemand sie annehmen wollte. Für alle, die nachts wach liegen und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Und es trotzdem tun.
Diese Psalmen sprechen von Einsamkeit in der Stadt und Sehnsucht nach Himmel. Von Krankheit, Heilung und der stillen Frage, warum beides nötig war. Von Ungerechtigkeit, Protest und der zärtlichen Hoffnung, dass das Licht noch leuchtet. Von Verlust und Neubeginn, von Dankbarkeit und Zweifel — oft im selben Satz.
Sie müssen nicht gläubig sein, um dieses Buch zu lesen.
Sie müssen nur ehrlich sein.
Dieses Buch richtet sich an Christen und Nicht-Gläubige, an Suchende und Zweifelnde, an alle, die das Leben in Worte fassen wollen — und entdecken, dass das bereits ein Gebet ist.
Am Ende lädt Werner Schwanfelder Sie ein, Ihren eigenen Psalm zu wagen. In Ihren Worten. Über Ihr Leben. Ohne Formvorschriften. Ohne Angst vor Unvollkommenheit.
Denn Psalmen machen frei.
Die Welt schweigt nicht. Und wir sollten es auch nicht.
Ein Bestatter, der Rechnungen schreibt und über den Tod nachdenkt. Ein Bergmann, der erkennt, was er angerichtet hat. Ein junges Mensch in der Psychiatrie, das die Angst kennt, die keine Sprache hat. Fischer, deren Dorf im Meer versinkt. Ein Helfer in der Wüste Somalias, der bald nach Hause fährt — wo alles in Ordnung ist.
Das sind keine frommen Texte.
Das sind Gebete mit Zähnen.
Sie klagen an. Sie zweifeln. Sie verfluchen. Sie flehen. Und manchmal — ganz leise — hoffen sie.
Die Psalmen der Bibel waren nie zimperlich. David schrie seinen Gott an. Hiob klagte, bis die Worte ausgingen. Ernesto Cardenal schrieb Psalmen im Bürgerkrieg — weil Beten und Aufbegehren dasselbe sein können.
Diese Psalmen stehen in dieser Tradition. Sie sprechen von heute. Von Klimakrise und Kapitalismus. Von Europa und Einsamkeit. Von Widerstand und Erschöpfung. Von dem, was es bedeutet, ein Mensch zu sein in einer Welt, die taumelt.
Für alle, die das Schweigen satthaben — aber auch das leere Gerede.
Für alle, die beten wollen, ohne sich zu verbiegen.
Für alle, die wütend sind und nach Worten suchen für ihre Wut.
Lesen Sie diese Psalmen laut. Oder still. Allein oder mit anderen.
Und wenn Sie danach das Buch weglegen und einen Moment innehalten — dann haben sie ihre Arbeit getan.
Zwischen Schrei und Jubel – Die Psalmen für unsere Zeit
Was, wenn die ältesten Gebete der Menschheit genau die Worte finden, die dir fehlen?
Die Psalmen sind keine stillen Andachten für den Sonntagmorgen. Sie sind rohe Emotion: Schrei und Zweifel, Wut und Hoffnung, tiefe Verzweiflung und überwältigende Dankbarkeit. Seit Jahrtausenden sprechen Menschen sie in ihren dunkelsten Stunden – und in ihren hellsten.
Dieses Buch holt die Psalmen aus der Ferne alter Sprache und stellt sie mitten in unser Leben. Es erzählt von Menschen am Rand ihrer Kräfte, von Fragen ohne einfache Antworten, von Ungerechtigkeit, die laut schreit – und von einem Vertrauen, das trotzdem trägt. In einer Sprache, die heutige Erfahrungen ernst nimmt: Burnout und Einsamkeit, Verrat und Sehnsucht, Ohnmacht und Aufbruch.
Hier begegnet uns ein Gott, der nicht schweigt. Der hört, wenn Stimmen brechen. Der bleibt, wenn alles andere zerfällt.
Zwischen Schrei und Jubel ist für alle, die nicht mehr wissen, wie sie beten sollen – und für alle, die nie gedacht hätten, dass sie es tun würden. Für Zweifelnde, Wütende, Dankbare. Für Suchende.
Und für alle, die sich fragen: Bin ich damit allein?
Die Antwort der Psalmen ist seit dreitausend Jahren dieselbe: Nein.
150 Psalmen. Neu übertragen. Radikal ehrlich. Für heute.
Wie Gott versuchte, mit Tomaten die Welt zu retten
Wie Gott versuchte, mit Tomaten die Welt zu retten
Ein vergammeltes zehn Jahre altes Manuskript wird von der KI zum irren Roman verwandelt
Ein Rentner, eine Tomate, und der irrwitzige Auftrag, die Menschheit zu retten.
Das Leben von Peter Schönlein, ehemals Chemielehrer, ist ein Scherbenhaufen aus Sinnlosigkeit und Einsamkeit. Doch dann tritt Engel Edgar in sein Leben und schenkt ihm eine absurde Berufung: Er soll Prophet werden.
Was folgt, ist eine atemberaubende Reise der Selbstfindung, eine Liebesgeschichte voller Überraschungen und eine globale Mission, die Peter mit Wodka-Tomaten, philosophischen Erkenntnissen und einer unkonventionellen Partnerin an die Seite des US-Präsidenten und in die düstersten Winkel des Kremls führt. Aber kann eine einzelne Tomate wirklich die Gier, den Hass und die Bosheit der Welt besiegen? Oder führt das Streben nach Glück geradewegs in den Untergang?
„Der Prophet wider Willen“: Die bewegende Geschichte eines Mannes, der sein Glück fand – und damit die Welt verändern sollte.
Wenn die Zeit leiser wird
Wenn die Zeit leiser wird
Ein Wegweiser durch Alter und Abschied
Wenn die Zeit leiser wird: Ein Wegweiser durch Alter und Abschied
Der Gedanke an das Lebensende mag beängstigend sein, doch er ist auch eine Einladung, unsere Existenz bewusst zu gestalten. Schwanfelders Ratgeber „Wenn die Zeit leiser wird“ ist weit mehr als ein praktischer Leitfaden; er ist ein warmherziger Freund, der dich einfühlsam und sachlich auf diesem unvermeidlichen Weg begleitet.
Mit Geschichten, philosophischen Einsichten und einem feinen Sinn für Humor nimmt der Autor die Angst vor dem Abschied. Er zeigt, wie der Tod als natürlicher Teil des Lebens, gleichwertig der Geburt, betrachtet werden kann und ermutigt dazu, das Unbekannte mit Gelassenheit zu betrachten.
Von der Lebensbilanz über rechtliche Klarheit mit Vorsorgevollmachten und Testamenten bis hin zur Bestattungsverfügung und digitalen Nachlassregelung – dieses Buch bietet umfassende Orientierung. Zahlreiche Checklisten erleichtern die praktischen Schritte und entlasten nicht nur dich selbst, sondern auch deine Liebsten.
„Wenn die Zeit leiser wird“ ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die das Alter bewusst leben und dem Abschied mit Zuversicht begegnen möchten. Es inspiriert dazu, die eigenen Spuren auf dieser Welt bewusst zu gestalten und lädt dazu ein, über das Leben, das Sterben und das, was danach kommt, nachzudenken. Ein Buch, das Trost spendet, informiert und neue Perspektiven eröffnet.
Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten
Wie Gott versuchte mit Tomaten die Welt zu retten
ein absolut irrer Roman - geschrieben von mir und meiner KI
Hat ein Glas Tomatensaft das Potenzial, die Welt zu retten?
Tauchen Sie ein in eine Geschichte, die dort beginnt, wo Ihr Alltag endet: In der Sinnkrise eines pensionierten Lehrers, der unverhofft zum Propheten wider Willen wird. Begleiten Sie Peter Schönlein auf seinem haarsträubenden Abenteuer, das ihn von der Tomatenplantage in Obermichelbach bis ins Weiße Haus und die Krisenherde dieser Welt führt.
Erleben Sie, wie ein zynischer Engel namens Edgar die Fäden zieht, um Gut und Böse neu zu definieren, und wie eine einzige Frucht nicht nur Geschmacksknospen, sondern auch politische Landkarten verändert. Eine fesselnde Erzählung über die Menschheit am Scheideweg, die Fallstricke des freien Willens und die Frage, ob Glück und Liebe wirklich auf den Genen einer Tomate liegen.
Eine moderne Fabel über GOTT, Engel und die schockierende Erkenntnis, dass die Erlösung der Menschheit vielleicht nur einen Bissen entfernt ist. Oder ihr Untergang.
„Der Prophet wider Willen“: Eine Saga, die Sie nicht vergessen werden.
London, Impressionen einer Metropole
London, Impressionen einer Metropole
London – Eine Würdigung in Erschöpfung
London. Eine Stadt, die so tut, als wäre sie mehrere Städte gleichzeitig – und damit eigentlich recht hat. Kein anderer Ort der Welt schafft es, mittelalterliches Gemäuer, brutalistischen Beton und gläserne Zukunftsarchitektur auf derselben Straße zu vereinen, ohne dass irgendjemand das merkwürdig findet.
Die Tube: Ein Anthropologisches Experiment
Die Londoner U-Bahn ist kein Verkehrsmittel. Sie ist ein Gesellschaftsvertrag. Alle quetschen sich schweigend in einen Waggon, vermeiden jeden Augenkontakt mit der Disziplin von Zen-Mönchen, und lesen entweder ihr Buch oder starren mit leerem Blick ins Nichts – als hätten sie kollektiv beschlossen, dass diese zwölf Minuten zwischen Holborn und Stratford schlicht nicht existieren.
Würde man jemanden anreden, erntet man wahrscheinlich einen Blick, der sagt: Ich weiß nicht, ob du mutig oder wahnsinnig bist. Vermutlich beides.
Und doch: Wenn jemand umkippt oder eine Tüte fallen lässt, reagiert der gesamte Waggon sofort, hilfreich, fast rührend. Der Londoner ist kein kalter Mensch. Er ist ein Mensch, der Wärme unter sehr streng kontrollierten Bedingungen zeigt.
Das Wetter: Ein Charakter mit eigenem Willen
London hat kein Wetter. London hat Wetterstimmungen. Es regnete fast. Es war bewölkt. Es regnete fast, während es bewölkt war. Dann kam für geschätzte elf Minuten die Sonne heraus, woraufhin alle Londoner sofort in Shorts auf die Straße strömten, als wäre Sommer eine Entscheidung, die man einfach treffen kann.
Das Bemerkenswerte ist: Die Stadt interessiert sich herzlich wenig dafür. Veranstaltungen im Freien, Märkte, Konzerte auf Dachterrassen – alles findet statt, Regen hin oder her. Man kauft sich einen schlechten Einwegponcho und macht weiter. Das ist keine Sturheit. Das ist Haltung.
Die Menschen: Höflich bis zur Selbstverleugnung
Londoner sagen please und sorry so häufig, dass man sich fragt, ob es Kommunikation oder ein neurologisches Phänomen ist. Jemand rempelt einen an und entschuldigt sich. Man entschuldigt sich zurück. Beide entschuldigen sich für die gegenseitigen Entschuldigungen. Keiner schaut vom Handy auf.
Gleichzeitig ist London die höflichste chaotische Stadt der Welt. Die Schlangen – queues – sind sakrosankt. Man stellt sich an. Immer. Auch wenn nur zwei Menschen vor einem stehen. Wer vordrängelt, gilt nicht als frech, sondern als moralisch fragwürdig. Die Schlange ist eine Form der Zivilgesellschaft.
Dabei ist London eigentlich keine britische Stadt im klassischen Sinne. Auf einer einzigen Tube-Fahrt hört man fünf Sprachen, sieht Zeitungen in drei Alphabeten, riecht Gewürze aus vier Kontinenten. Die Stadt ist ein permanenter, lautloser Beweis dafür, dass das Nebeneinander sehr unterschiedlicher Menschen nicht nur möglich, sondern auch ziemlich lebendig ist.
Der Pub: Heilige Stätte
Der Pub ist keine Kneipe. Er ist Parlament, Therapeut und Gemeinschaftszentrum in einem. Um elf Uhr morgens darf man dort ein Pint trinken, und niemand zieht eine Augenbraue hoch. Rentner sitzen neben Studenten, Bauarbeiter neben Anzugträgern, alle unter Holzbalken, die älter sind als manche Staaten.
Es gibt kein Konzept von zu früh oder zu spät für ein Pint. Es gibt nur: Möchten Sie ein Pint? Die Antwort ist immer ja.
Die Parks: Die eigentliche Seele der Stadt
Was man nicht erwartet hatte: die Parks. Hyde Park, Regent’s Park, Hampstead Heath – riesige, ungezähmte Grünflächen mitten in einer Metropole von neun Millionen Menschen. Londoner nehmen ihre Parks mit einem Ernst, der fast religiös wirkt. Sie liegen auf dem Rasen in Decken gewickelt bei 14 Grad. Sie führen Hunde aus, die aufwändigere Frisuren haben als die meisten Touristen. Sie lesen, picknicken, schlafen, starren in den bewölkten Himmel.
Der Park ist der Ort, an dem der Londoner aufhört, Londoner zu sein, und einfach Mensch wird.
Was bleibt
Am Ende steht man irgendwo zwischen Southbank und einem Doppeldecker, den man knapp verpasst hat, und denkt: Diese Stadt ist vollkommen absurd. Zu groß, zu laut, zu voll, zu widersprüchlich. Sie hat kein Zentrum, das sich wie ein Zentrum anfühlt. Sie hat keinen Plan, der aufgeht. Sie funktioniert trotzdem – oder gerade deshalb.
London behandelt seine Besucher mit der lässigen Gleichgültigkeit einer Weltstadt, die es schlicht nicht nötig hat, zu beeindrucken. Und beeindruckt deshalb umso mehr.
Man fährt ab mit dem Gefühl, nur die Oberfläche gestreift zu haben.
Wenn ich mir dann zum Anschluss Gedanken, wie ich London wirklich erlebt habe, kann ich dies fast nicht in Worte, aber in Bildsequenzen ausdrücken. Steht euch die vier Filmchen an. Sie sind mein London-Erlebnis.
So geht Auferstehung – eine Ausstellung
So geht Auferstehung
Für Kirchengemeinden: Ausstellung mit Vernissage: kostenlos
Auferstehung – Kunst zwischen Leben, Licht und Verwandlung“
Ich beschäftige mich mit der Auferstehung – nicht als bloßes religiöses Wort, sondern als kraftvolles Sinnbild des Menschseins. Auferstehung steht für Neubeginn, Veränderung, Hoffnung. Sie ist schwer zu fassen, aber in der Kunst wird sie spürbar.
In meinen Bildern und Texten versuche ich, Auferstehung sichtbar und fühlbar zu machen. Ausgangspunkt sind Fotografien, die sich durch digitale Bearbeitung verwandeln – neue Farben, neue Strukturen, neue Gedanken entstehen. Was einst Realität war, wird zu malerischer Emotion.
Ebenso entstehen Texte, die im Dialog mit künstlicher Intelligenz wachsen. Mensch und Maschine formen gemeinsam Worte, die sich verändern, fortentwickeln und ein neues Verständnis des Themas eröffnen.
So entsteht eine Synthese aus Bild und Text, aus Emotion und Technik, aus Schwere und Hoffnung. Jedes Werk ist nur ein Zwischenzustand – eine Einladung, selbst weiterzudenken und eigene Empfindungen zu entdecken.
Ich wünsche Ihnen beim Eintauchen in diese Welt eigene Gedanken, neue Perspektiven und erfüllende Gefühle – auf Ihrer persönlichen Reise zur Auferstehung.
„Auferstehung“ in Tuchenbach
"Auferstehung" in Tuchenbach
„Auferstehung – Kunst zwischen Leben, Licht und Verwandlung“
Nach meiner sehr erfolgreichen Ausstellung „Weg der Kreuze“ habe ich eine neue Ausstellung mit einem weiteren Schritt in dieser Thematik zusammengestellt. Sie trägt den Titel „Auferstehung“. Am 26.3.2026 wurde sie erstmalig in der Friedenskirche von Tuchenbach gezeigt. Nun befindet sie sich (bis Ende Mai) in der St. Laurentius Kirche in Roßtal. Am 10.5. um 19.00 Uhr werde ich in Form einer Andacht in der Kirche in diese Ausstellung einführen und sie erklären. Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Ab Ende Mai kann ich die Ausstellung anderen Gemeinden zur Verfügung stellen. Die Ausstellung ist für die Gemeinde kostenlos. Ich habe nur die Bitte, dass die Bilder und Texte auch Eingang in die gemeindlichen Veranstaltungen finden. Es ist wichtig, sich mit der Auferstehung auseinander zu setzen.
Ich beschäftige mich künstlerisch mit der Auferstehung. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesem Wort? Eine einfache Beschreibung fällt schwer. Das Wort „Auferstehung“ ist eng mit dem persönlichen Glauben verbunden – und wird dadurch zu einem mächtigen, vielschichtigen Konzept der menschlichen Kultur. Es trägt eine schwere, aber zugleich hoffnungsvolle Bedeutung. Eine Definition lässt sich vielleicht noch formulieren, doch die Darstellung dieses Zustandes erscheint fast unmöglich.
Um dennoch eine Vorstellung von Auferstehung zu gewinnen, bietet sich die Kunst an. Ich versuche, Auferstehung in Bildern und Texten erlebbar zu machen. Dabei lösen sich Bild und Wort bewusst von den Realitäten des Lebens und verwandeln sich in Gedanken und Gefühle. So entsteht für den Betrachter eine große Freiheit – Raum für eigene Empfindungen und Deutungen.

















