Gemeinsam stark! Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!

Gemeinsam stark!

Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern

So entstand dieses Buch

 

Jedes Buch hat eine Geschichte. Dieses Buch hat eine ganz besondere Geschichte, denn es war nicht geplant. Es entstand sozusagen von selbst.

Ich beginne ganz am Anfang. In unserer Gesellschaft gibt es immer wieder, immer noch, und es wird wohl nicht aufhören, Diskussionen über Migration. Diese werden immer wieder hochgekocht durch die AfD und natürlich durch den größten Staatsmann aller Zeiten, den amerikanischen Präsidenten. Ich bin, wie viele andere vernünftige Menschen auch, der Meinung, dass wir Migration unbedingt benötigen. Die Diskussion um die Rente hat das einmal mehr bewiesen. Natürlich, das soll auch gleich gesagt werden, illegale und kriminelle Personen sollten wir schnellstmöglich aus dem Land hinauswerfen. Aber die anderen, die unsere Demokratie, unsere Gesellschaft und unsere Lebensart befürworten und unterstützen, sollen bleiben und sich an der Schaffung unseres Bruttosozialprodukts beteiligen.

Ich habe dann wieder einmal in meinem Buch „111 Orte in Mittelfranken, die man gesehen haben muss“ geblättert. Dort beschreibe ich, wie die Hugenotten so manche fränkische Ortschaft vor dem kompletten Verfall gerettet haben. Auch den Juden haben wir viel zu verdanken; sie haben unsere Gesellschaft bereichert. Das trifft auch auf die heutigen Migranten zu. Ohne sie könnten wir so manches Krankenhaus schließen.

Diese Überlegungen führten mich dazu, eine Lesung mit Bild und Ton zum Thema Migration in unseren fränkischen Orten zu erstellen. Für diese Recherche habe ich mich sehr ausgiebig mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Dabei habe ich festgestellt, dass die KI tatsächlich viele Informationen bereitstellen kann, die man mit einer normalen Suche nur sehr mühsam finden würde. Die KI ist nicht immer fehlerfrei; deshalb habe ich die eine KI von einer anderen überprüfen lassen. Damit dürfte wohl sichergestellt sein, dass keine Fehler mehr im Text vorhanden sind. Im Anschluss habe ich auch versucht, von der KI Bilder generieren zu lassen, die ich selbst nicht mehr fotografieren kann, wie zum Beispiel Hugenotten, die sich gerade auf der Flucht befinden oder in Nürnberg und Fürth ankommen. Die KI kann das. Sie kann zwar keine typischen Bilder einer Stadt erzeugen (man kann also zum Beispiel Fürth in einem Bild nicht erkennen), aber sie kann die damalige Atmosphäre in einer Abbildung sehr gut einfangen.

Ich hatte so viel Material, von dem ich nur ein Minimum in meinem Vortrag unterbringen kann. Er darf nicht länger als 60 oder 75 Minuten dauern. So stand ich vor der Frage, was ich mit all meinem anderen Material machen soll. Als Bücherschreiber fällt mir dann schnell eine Lösung ein: Ich mache darüber ein Buch. Und so ist dieses Buch eben entstanden. Es ist ein Buch über die Migration in unseren fränkischen Ortschaften und Städten.

Ich habe festgestellt, dass es beeindruckend ist, von welchen Migrationswellen wir bereits profitiert haben. Mit diesem Buch und auch mit dem Vortrag möchte ich einen Beitrag zu der eingangs erwähnten Diskussion leisten. Vielleicht wird der eine oder andere, der die Geschichten und Erlebnisse der Vergangenheit bei meiner Lesung hört oder im Buch liest, offener und einsichtiger werden, die Notwendigkeit begreifen, dass Migration für uns und unsere Gesellschaft lebensnotwendig ist. Ich hoffe nun, dass die Leser ebenso begeistert von diesem Thema sind, wie ich es war und bin, und wünsche ihnen ein gutes Lesevergnügen.

 

Unser neues Projekt: Gemeinsam stark

Musikalische Lesung: "Gemeinsam stark: Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!"

„Gemeinsam stark: Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!“

Erleben Sie eine fesselnde musikalische Lesung, die den unschätzbaren Wert von Zuwanderung in unseren fränkischen Gemeinden beleuchtet! Unter dem Titel „Gemeinsam stark“ nehmen Sie Werner Schwanfelder (Text) und Siegfried Staab (Musik) mit auf eine Reise durch die bewegte Geschichte unserer Region, in der Menschen aus aller Welt – von Juden und Hugenotten über Österreicher und Sudetendeutsche bis hin zu den heutigen Syrern und Ukrainern – dazu beigetragen haben, das Gesicht unserer Städte und Dörfer zu formen.

In einer Zeit, in der die Debatte über Zuwanderung heiß geführt wird, schaffen wir Raum für Reflexion und Verständnis. Die Texte erinnern uns daran, dass Zuwanderung kein neues Phänomen ist. Schon in der Vergangenheit erlebten wir Zeiten, in denen Dörfer menschenleer waren, bis mutige Siedler aus Frankreich und Österreich neue Hoffnung brachten. Gastarbeiter retteten unsere Industrie in Krisenzeiten und trugen maßgeblich zum Wirtschaftswunder bei. Und auch heute ist Migration die Lösung für den sichtbaren Fachkräftemangel.

Begleitet von einfühlsamer Musik wird diese Lesung eine andere Sicht auf Migration öffnen. Vielleicht werden Vorurteile abgebaut, neue Erkenntnisse gewonnen. Wir betrachten die emotionalen Facetten von Zuwanderung und deren weitreichende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, Kultur und das soziale Gefüge. In einer globalisierten Welt erkennen wir, dass Migration nicht nur Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch eine Chance für kulturelle Bereicherung und gesellschaftliche Innovation darstellt.

Wir erzählen von Orten in Franken, die ihre Existenz Zuwanderern verdanken, von baulichen Zeugnissen aus der damaligen Zeit, von Gedenkstätten, die einen Dank ausdrücken.

Psalmenlesungen

Psalmenlesungen

Ich habe die Psalmen-Lesungen wieder aufgenommen. Sie erscheinen in den social media Kanälen Facebook, Linkedin, X, Pinterest, Tumbir.

Psalm 37 Wie der Herr wirkt

Psalm 37 Wie der Herr wirkt

Manchmal verstehen wir die Welt nicht.

Diktatoren beherrschen viele Länder, beuten sie aus und leben im Luxus.

Verbrecher verstecken sich an den schönsten Stränden und laben sich an der täglichen Sonne.

Tüchtige Unternehmer, die in der Krise großen Gewinn erwirtschaftet haben, verstecken ihr Geld im Steuerparadies.

Du Herr, schreitest nicht ein.

Wir sind neidisch auf diese Wirtschaftsschweine.

Du Herr, ermahnst uns, uns nicht einzumischen.

Du sagst, wir sollen unser Leben leben und dieses genießen.

Wir sollen uns nicht mit den Bösen vergleichen.

Wir sollen keinen Zorn entwickeln und unseren Grimm im Zaum halten.

Es ist besser, wenn wir uns auf Gott konzentrieren und seine Gebote einhalten.

Denn die Zeit wird kommen.

In der die Bösen ausgerottet werden.

In der Tat – eines Tages sehen wir uns um,

stellen überrascht fest,

dass die Bösewichte nicht mehr da sind.

Der Herr hat sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen.

Nun sind die Felder verwaist, die Häuser leer, die Autos stehen in den Garagen.

Nun können die Elenden und die Armen sich ansiedeln, in ihren Betten schlafen, ihre Vorräte aufessen.

Das letzte, was die Bösen auf dieser Erde hörten war das Lachen Gottes.

Es war kein fröhliches Lachen.

Wir jedoch können jetzt frohlocken.

Gott kennt uns und wir wissen, dass unsere Zeit bei ihm gut aufgehoben ist.

Fromme Menschen haben ein gutes Herz.

Mit ihrem Glauben können sie ohne Enttäuschung alt werden.

Es wird keine Hungersnot mehr geben und auch die Krankheiten sind besiegt.

Die Gläubigen werden den Staat weiter entwickeln,

so, dass jeder seinen gerechten Anteil erhält.

Gott will, dass wir uns von allem Bösen trennen und nur noch Gutes tun.

Wir sollen unsere Nachbarn, Freunde und Geschäftskollegen im Blick haben und für sie sorgen.

Auch die Natur soll nicht verkommen. Wir wollen sie pflegen.

Der Herr selbst wird der Richter sein.

Er bestraft die Maßlosen, beschenkt die Bescheidenen.

Wann immer wir mit dem Bösen konfrontiert werden,

sollen wir uns daran erinnern, dass Gott der Stärkere ist.

Er befindet sich auf unserer Seite, ist unser Schutz.

Er wird uns helfen und erretten.

Er sagt, wir sollen ihm vertrauen.

Dann wird alles gut werden.

Herr, wir bitten dich, dass deine Liebe viele Menschen erfasst und beglückt.

Psalm 36 Wie köstlich ist deine Güte

Psalm 36 Wie köstlich ist deine Güte

Herr,

wir Menschen können viel Unsinn anstellen.

Wir können Hass verbreiten.

Wir können uns streiten und raufen.

Schließlich zetteln wir auch Kriege an.

Somit laden wir jeden Tag viel Schuld auf uns.

Gott wartet auf uns geduldig.

dass wir ihn ansprechen und ihm unseren ganzen Ballast zu Füßen legen.

Dann, aber nur dann,

können wir in aller Freiheit auf unserem Lebensweg ausschreiten.

Viele Menschen schaffen es nicht, ihren Müll von Gott entsorgen zu lassen.

Es würde ihnen nur ein Wort kosten. Eine Bitte.

Es fehlt ihnen aber die Verbindung zu Gott.

Sie können daher nicht die Liebe Gottes erahnen.

Auch für sie ist ein großes Quantum an Liebe reserviert.

Gottes Liebe ist weit wie der Himmel, tief wie das Meer, hoch wie ein Berg.

Aber wir Menschen selbst müssen diese Liebe anfordern.

Wir müssen uns öffnen, damit wir seine Absichten erkennen.

Wenn wir Gottes Willen verstehen, können wir uns danach richten.

Bald wird die Liebe unser Herz wärmen.

Du bist für uns die Quelle,

aus der wir das kostbare Wasser schöpfen,

das wir jeden Tag trinken.

Dann verspüren wir keinerlei Durst mehr.

 

Psalm 35 Stärke mich

Psalm 35 Stärke mich

Lieber Gott,

es gibt immer wieder Menschen, die mir das Leben schwermachen.

Sie hören sich meine Argumente nicht an und überstimmen mich.

Sie versuchen meine Kompetenzen einzuschränken.

Sie machen hinter meinem Rücken gegen mich Stimmung.

Ich fühle mich in solchen Augenblicken überfordert und weiß nicht, wie ich mich wehren soll.

Ich kann meinen Kummer nur dir vortragen und dich bitten, mir die richtigen Argumente einzugeben.

Deine Wahrheit ist eine scharfe Waffe, mit der meine Widersacher in Schach gehalten werden können.

Wenn du meine Partei ergreifst, schrumpfen meine Gegner.

Es geht nicht darum, dass ich recht behalte, sondern es geht darum, dass diese Menschen gehindert werden, Entscheidungen zu treffen, die katastrophale Auswirkungen haben.

Ich bin mir nicht zu fein, diese Menschen anzusprechen und sie zu überzeugen.

Aber du musst mich begleiten und mit den richtigen Worten neben mir stehen.

Ich halte ihnen gerne die Hand hin oder bete für sie.

Ich will ihnen Mut zusprechen, damit sie sich auf dich einlassen.

Bisher haben sie aber nur mit Gelächter reagiert.

Das hat mich sehr traurig gemacht.

Es ist mir nicht gelungen, sie in Schranken zu weisen.

Ihre Entscheidungen bedrohen andere Menschen und können Schaden anrichten.

Im Grunde wollen sie überhaupt keinen Frieden und kein Verständnis, sondern es geht ihnen nur darum, sich durchzusetzen.

Herr, gebe mir das Selbstbewusstsein, dass ich ihnen überzeugend widersprechen kann. Und Stolz und Selbstachtung.

Wenn die Gefahr vorbei ist, will ich mit Freunden feiern, dich loben und allen bezeugen, dass von dir die Kraft gekommen ist.

Jeden Tag will ich dir dafür danken.

Psalm 34 Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist

Psalm 34 Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist

Ich muss,

ich will die Wahrheit erzählen.

Ich erkläre in einfachen Worten, dass Gott großartig ist.

Das ist meine Erfahrung.

Daher will ich den Herrn loben, so oft ich kann.

Euch will ich ermuntern, in mein Loben mit einzustimmen.

Meine Seele bezeugt den Segen des Herrn.

Alle, die sich elend und krank fühlen, können sich freuen,

denn der Herr hat sie nicht vergessen.

Preist mit mir zusammen den Namen des Herrn.

Ich hoffe, dass meine Freude sichtbar ist.

Dass sich meine Freude in meinem Gesicht ausdrückt.

Dann finden auch andere Menschen,

Menschen, denen es schlecht geht,

den Mut, sich Gott anzuvertrauen.

Sobald sie ihn erkannt haben, werden sie strahlen vor Freude.

Wenn einer aus dem Elend nach Gott ruft,

soll er wissen, dass Gott ihn erhört.

Die Engel des Herrn umgeben ihn und leiten die Menschen auf den richtigen Weg.

Daher schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist.

Gut geht es denen, die auf ihn trauen.

Alle Menschen können sich jederzeit an ihn wenden, und ihn um Hilfe bitten.

Die Hilfe des Herrn ist wie ein Schutzschild für das Leben in dieser Welt. Sie ist Schutz vor jeglicher menschlichen Angst.

Sie hat keine Kraft mehr über uns.

Gott will, dass wir der Wahrheit verpflichtet sind.

Wir sollen Gutes tun und unseren Mitmenschen Liebe schenken.

Unser Herz kann ruhig auch mal traurig werden,

wir können auch erschöpft sein

und erkranken.

Wir wissen, dass Gott uns aus diesen dunklen Stunden befreit

und uns die Freude des Lebens schenkt.

Psalm 33 Freuet euch

Psalm 33 Freuet euch

Ihr Christen habt viele Gründe, euch zu freuen.

Denn euch gehört das Leben und die Zukunft.

Kommt heraus aus euren Häusern und versammelt euch vor den Kirchen.

Ruft eure Freude laut heraus.

Singt fröhliche Lieder.

Eure Stimme soll laut schallen.

Lasst Orgel und Trompete erklingen, Klarinette und Xylophon, Trommel und Lautsprecher.

Der musikalische Sound soll dich erreichen.

Er kommt aus unserer Freude.

Er ist unser Dank an dich.

Gott ist Gott.

Er herrscht über die Welt.

Er ist das Licht und die Dunkelheit, der Wind und der Sturm, der Regen und die Dürre, das Buschfeuer und die Überschwemmung, der Schnee und der Hagel.

Sein Wort hat Gewicht, denn er hält was er verspricht.

Im Guten wie im Bösen.

Er liebt die Menschen, die sich zu ihm bekennen.

Das sind die Menschen, die die Erde bewahren und entwickeln, pflanzen und ernten.

Die ganze Welt ist prachtvoll und damit ein einziger Spiegel der Allmacht Gottes.

Wo Gott ist, da ist auch Liebe.

In der Liebe steckt die Kraft für jede positive Veränderung.

Mit ihr bestimmt Gott das Schicksal der Erde.

Seine Engel führen seine Befehle in der Welt aus.

Alles was lebt, richtet sich nach seinen Gesetzen.

Alle Geschöpfe achten auf die Stimme ihres Schöpfers.

Nur bei Gott gibt es neues Leben.

Nur bei Gott finden wir den wahren Sinn des Lebens.

Einmal werden alle Menschen dies verstehen.

Dann können sie ihr Leben danach ausrichten.

Gott hat in jedes Menschenherz die Sehnsucht nach einem guten Leben gepflanzt.

Wir sind begierig, davon zu profitieren.

Und wollen diese Güte weitergeben.

Kein Mensch hat so viel Macht, dass er ohne Gott besteht könnte.

Selbst die Mächtigsten müssen ihre Knie vor Gott beugen.

Ich freue mich, dass ich an diesem Gott glauben darf,

dass ich seinen Namen preisen und ihn besingen kann.

Ich wünsche mir, dass du, Gott,

immer bei uns bleiben mögest.

Denn du bist unsere große Hoffnung.