Musikalische Lesungen

Unser Angebot

Musikalische Lesungen

 

 

Saison 2026 und 2027

 

Inhalt

1   Der Norden von Oberfranken  –  Wo der Westen den Osten roch – eine Lesereise durch Oberfrankens hohen Norden

2   Es gab einmal eine Grenze  –  Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze

3   Mittelfranken  –  Wer oder was ist Mittelfranken?

4   Die Weihnachtsgeschichte  –  Lesung mit adventlicher Musik

5   Ist Ostern das neue Weihnachten?

6   30 Reinhard-Mey-Lieder & Weisheitsgeschichten  –  Zu jedem Lied drei thematisch passende Weisheitsgeschichten

7   Zuwanderung – gestern und heute  –  Spuren in fränkischen Orten

 

VORTRAG 1   ·   Text, Bild, Musik

Der Norden von Oberfranken

Wo der Westen den Osten roch – eine Lesereise durch Oberfrankens hohen Norden

Eine Lesereise durch Oberfrankens hohen Norden: 24 Orte, 24 Geschichten – von der Festung Rosenberg über das geteilte Dorf Mödlareuth bis zur „lichten Stadt“ Wunsiedel. Werner Schwanfelder nimmt Sie mit an eine Grenze, die einst Deutschland teilte und heute zum Entdecken einlädt.

Bilder erzählen, Worte öffnen den Blick – begleitet von stimmungsvoller Musik, die den Rhythmus dieser besonderen Landschaft aufnimmt. Eine Reise zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Kohlerevier und Klosterspitze, zwischen Kaltem Krieg und Wellness-Idylle.

♪  Bildvortrag mit musikalischer Begleitung

Buch:  gleichnamiges Buch, erhältlich bei der Veranstaltung

 

 

VORTRAG 2   ·   Text, Bild, Musik

Es gab einmal eine Grenze

Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze

89 Orte, eine Narbe, ein Land. Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze führt diese Lesung zu Mauerresten, Wachtürmen und stillen Wiesen, die einmal Frontlinie waren. Werner Schwanfelder erzählt von Steinen, Draht und Erinnerung – und davon, wie aus Scheu Neugierde werden kann.

Musikalisch begleitet, wird aus der Lesung ein Abend des Innehaltens: über ein Deutschland, das geteilt war, und ein Land, das seither zusammenwächst. Für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern spüren wollen.

♪  Bildvortrag mit musikalischer Begleitung

Buch:  „Grenzgänge – 89 Erinnerungsorte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“, Werner Schwanfelder, marix verlag

 

VORTRAG 3   ·   Text, Bild, Musik

Mittelfranken

Wer oder was ist Mittelfranken?

Von Fürth über Erlangen bis Nürnberg: verborgene Orte, vergessene Geschichten, überraschende Funde. Ob Ehrengrab, Rollsporthalle oder Keltengrab unter Fichten – diese Lesung entdeckt Mittelfranken neu, abseits der bekannten Pfade.

Kleine Episoden, große Wirkung: Werner Schwanfelder erzählt von Menschen, Orten und ihren Geheimnissen. Begleitet von Musik, die die Atmosphäre der Region einfängt, wird aus dem Abend ein kurzweiliger Streifzug durch die Heimat vor der eigenen Haustür.

♪  Bildvortrag mit musikalischer Begleitung

Buch:  gleichnamiges Buch, erhältlich bei der Veranstaltung

 

 

VORTRAG 4   ·   Text und Musik

Die Weihnachtsgeschichte

Lesung mit adventlicher Musik

Zu süß, zu einfach – so klingt die Weihnachtsgeschichte oft. Werner Schwanfelder erzählt sie neu: in kurzen, manchmal unvollständigen Sätzen, in ungewohntem Sprechtempo, mit neuer Intensität. Eine vertraute Geschichte, die plötzlich wieder berührt.

Siegfried Staab begleitet die Lesung musikalisch mit Songs rund um das Fest – gemeinsam entsteht ein Abend, der die Weihnachtsbotschaft aus ihrer Gewohnheit befreit und neu zum Klingen bringt. Für alle, die Weihnachten wieder hören wollen, wie zum ersten Mal.

♪  Siegfried Staab begleitet mit adventlichen Songs

Buch:  gleichnamiges Buch, erhältlich bei der Veranstaltung

 

VORTRAG 5   ·   Text und Musik

Ist Ostern das neue Weihnachten?

Die Ostergeschichte – bekannt, aber kaum noch gelesen. Werner Schwanfelder bricht mit der gewohnten Erzählform: kurze Sätze, wechselnde Zeiten, ein Lesetempo, das mitreißt statt einzuschläfern.

Dazu erklingt bekannte Popmusik – vom Earth Song bis zur Gospel Road – neu gedeutet mit religiöser Tiefe. Ein Abend, der Ostern aus dem Schatten von Weihnachten holt und mit Atemlosigkeit, Klang und Neugier neu erfahrbar macht. Nichts für Gewohnheitsleser – alles für alle, die noch einmal hinhören wollen.

♪  Bekannte Popmusik mit religiöser Tiefe – vom Earth Song bis zur Gospel Road

Buch:  gleichnamiges Buch, erhältlich bei der Veranstaltung

 

 

VORTRAG 6   ·   Text und Musik

Reinhard-Mey-Lieder & Weisheitsgeschichten

Zu jedem Lied thematisch passende Weisheitsgeschichten

Ein Abend, zwei Welten, die sich berühren: Zu jedem der bekannten Reinhard-Mey-Lieder erzählt Werner Schwanfelder drei passende Weisheitsgeschichten – nicht nacherzählt, sondern im Motiv verwandt, im Kern verwandt.

Vom „Testament“ bis zu „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“ entsteht ein Dialog zwischen Lied und Geschichte, zwischen Musik und Weisheit. Die musikalische Begleitung macht die Lieder lebendig, die Geschichten geben ihnen Tiefe. Ein Abend für alle, die Mey lieben – und noch mehr in seinen Liedern entdecken wollen.

♪ Reinhard-Mey-Lieder, live begleitet

Buch:  „Das große Buch der Weisheitsgeschichten“, Werner Schwanfelder

 

VORTRAG 7   ·   Text, Bild, Musik

Zuwanderung – gestern und heute

Spuren in fränkischen Orten

Es gab schon einmal Zeiten in Franken, da waren Dörfer menschenleer – bis Hugenotten aus Frankreich sie neu belebten. Es gab schon einmal Zeiten, da standen die Maschinen still – bis Gastarbeiter aus Italien und der Türkei die Industrie retteten.

Werner Schwanfelder begibt sich auf Spurensuche in fränkischen Orten und zeigt: Zuwanderung ist keine neue Erscheinung, sondern ein wiederkehrendes Kapitel unserer Geschichte. Eine musikalisch begleitete Lesung über Dankbarkeit, Erinnerungskultur und die Frage, was wir den Menschen verdanken, die einst kamen – und was wir denen schulden, die heute kommen.

Ein Abend, der die aufgeheizte Debatte um Zuwanderung erdet: mit Fakten, mit Geschichten, mit Blick zurück und nach vorn.

♪  Musikalische Begleitung passend zum Thema

Gemeinsam stark

Gemeinsam stark

Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städt und Dörfer bereichern!

Musikalische Lesung:

„Gemeinsam stark: Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!“

Erleben Sie eine fesselnde musikalische Lesung, die den unschätzbaren Wert von Zuwanderung in unseren fränkischen Gemeinden beleuchtet! Unter dem Titel „Gemeinsam stark“ nehmen Sie Werner Schwanfelder (Text) und Siegfried Staab (Musik) mit auf eine Reise durch die bewegte Geschichte unserer Region, in der Menschen aus aller Welt – von Juden und Hugenotten über Österreicher und Sudetendeutsche bis hin zu den heutigen Syrern und Ukrainern – dazu beigetragen haben, das Gesicht unserer Städte und Dörfer zu formen.

In einer Zeit, in der die Debatte über Zuwanderung heiß geführt wird, schaffen wir Raum für Reflexion und Verständnis. Die Texte erinnern uns daran, dass Zuwanderung kein neues Phänomen ist. Schon in der Vergangenheit erlebten wir Zeiten, in denen Dörfer menschenleer waren, bis mutige Siedler aus Frankreich und Österreich (Hugenotten  und Exulanten) neue Hoffnung brachten. Gastarbeiter retteten unsere Industrie in Krisenzeiten und trugen maßgeblich zum Wirtschaftswunder bei. Und auch heute ist Migration die Lösung für den sichtbaren Fachkräftemangel.

Begleitet von einfühlsamer Musik wird diese Lesung eine andere Sicht auf Migration öffnen. Vielleicht werden Vorurteile abgebaut, neue Erkenntnisse gewonnen. Wir betrachten die emotionalen Facetten von Zuwanderung und deren weitreichende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, Kultur und das soziale Gefüge. In einer globalisierten Welt erkennen wir, dass Migration nicht nur Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch eine Chance für kulturelle Bereicherung und gesellschaftliche Innovation darstellt.

Wir erzählen von Orten (z.B. Erlangen, Bubenreuth) in Franken, die ihre Existenz Zuwanderern verdanken, von baulichen Zeugnissen aus der damaligen Zeit, von Gedenkstätten, die einen Dank ausdrücken.

Dauer: 60 bis 90 Minuten; wir bitten um ein Honorar von 100 €

Terminvereinbarung: Werner Schwanfelder 0911/7658720

Werner.Schwanfelder@t-online.de

 

Veranstaltung in der VHS Obermichelbach: 29.4.2026, 19.30 Uhr

Gemeinsam stark: Warum Franken schon immer bunt war

Veranstaltung der VHS Obermichelbach am 29.4.2026 um 19.30 Uhr

Bitte über die VHS anmelden!!

https://vhs.obermichelbach.de/kurse/kurs/Gemeinsam-stark-musikalische-Lesung/261-1012-O

Haben Sie gewusst, dass manche fränkische Dörfer heute gar nicht mehr existieren würden, wenn niemand zugewandert wäre?

Franken hat eine bewegte Geschichte. Es gab Zeiten, da waren unsere Dörfer menschenleer – bis die Hugenotten aus Frankreich kamen und ihnen neues Leben einhauchten. Es gab Zeiten, da drohten die Bänder stillzustehen – bis die „Gastarbeiter“ unser Wirtschaftswunder retteten. Und heute? Heute verdanken wir unsere Versorgung im Krankenhaus oder den Service im Restaurant erneut Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um Teil der unseren zu werden.

Eine musikalische Spurensuche. Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die fränkische Geschichte. In meiner musikalischen Lesung öffne ich die Geschichtsbücher meiner Heimatforschung und zeige auf: Migration ist keine Krise, sondern seit Jahrhunderten der Motor unseres Wohlstands.

Erleben Sie einen Abend voller Dankbarkeit, Erinnerungskultur und Zuversicht. Entdecken Sie, wie Zuwanderung unsere Wirtschaft stärkt, unsere Kultur bereichert und uns als Gesellschaft zukunftsfähig macht.

Lassen Sie uns gemeinsam zurückblicken, um die Zukunft zu verstehen. Seien Sie unser Gast!

Text: Werner Schwanfelder   Musik: Sieghfried Staab

Gemeinsam stark! Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!

Gemeinsam stark!

Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern

So entstand dieses Buch

 

Jedes Buch hat eine Geschichte. Dieses Buch hat eine ganz besondere Geschichte, denn es war nicht geplant. Es entstand sozusagen von selbst.

Ich beginne ganz am Anfang. In unserer Gesellschaft gibt es immer wieder, immer noch, und es wird wohl nicht aufhören, Diskussionen über Migration. Diese werden immer wieder hochgekocht durch die AfD und natürlich durch den größten Staatsmann aller Zeiten, den amerikanischen Präsidenten. Ich bin, wie viele andere vernünftige Menschen auch, der Meinung, dass wir Migration unbedingt benötigen. Die Diskussion um die Rente hat das einmal mehr bewiesen. Natürlich, das soll auch gleich gesagt werden, illegale und kriminelle Personen sollten wir schnellstmöglich aus dem Land hinauswerfen. Aber die anderen, die unsere Demokratie, unsere Gesellschaft und unsere Lebensart befürworten und unterstützen, sollen bleiben und sich an der Schaffung unseres Bruttosozialprodukts beteiligen.

Ich habe dann wieder einmal in meinem Buch „111 Orte in Mittelfranken, die man gesehen haben muss“ geblättert. Dort beschreibe ich, wie die Hugenotten so manche fränkische Ortschaft vor dem kompletten Verfall gerettet haben. Auch den Juden haben wir viel zu verdanken; sie haben unsere Gesellschaft bereichert. Das trifft auch auf die heutigen Migranten zu. Ohne sie könnten wir so manches Krankenhaus schließen.

Diese Überlegungen führten mich dazu, eine Lesung mit Bild und Ton zum Thema Migration in unseren fränkischen Orten zu erstellen. Für diese Recherche habe ich mich sehr ausgiebig mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Dabei habe ich festgestellt, dass die KI tatsächlich viele Informationen bereitstellen kann, die man mit einer normalen Suche nur sehr mühsam finden würde. Die KI ist nicht immer fehlerfrei; deshalb habe ich die eine KI von einer anderen überprüfen lassen. Damit dürfte wohl sichergestellt sein, dass keine Fehler mehr im Text vorhanden sind. Im Anschluss habe ich auch versucht, von der KI Bilder generieren zu lassen, die ich selbst nicht mehr fotografieren kann, wie zum Beispiel Hugenotten, die sich gerade auf der Flucht befinden oder in Nürnberg und Fürth ankommen. Die KI kann das. Sie kann zwar keine typischen Bilder einer Stadt erzeugen (man kann also zum Beispiel Fürth in einem Bild nicht erkennen), aber sie kann die damalige Atmosphäre in einer Abbildung sehr gut einfangen.

Ich hatte so viel Material, von dem ich nur ein Minimum in meinem Vortrag unterbringen kann. Er darf nicht länger als 60 oder 75 Minuten dauern. So stand ich vor der Frage, was ich mit all meinem anderen Material machen soll. Als Bücherschreiber fällt mir dann schnell eine Lösung ein: Ich mache darüber ein Buch. Und so ist dieses Buch eben entstanden. Es ist ein Buch über die Migration in unseren fränkischen Ortschaften und Städten.

Ich habe festgestellt, dass es beeindruckend ist, von welchen Migrationswellen wir bereits profitiert haben. Mit diesem Buch und auch mit dem Vortrag möchte ich einen Beitrag zu der eingangs erwähnten Diskussion leisten. Vielleicht wird der eine oder andere, der die Geschichten und Erlebnisse der Vergangenheit bei meiner Lesung hört oder im Buch liest, offener und einsichtiger werden, die Notwendigkeit begreifen, dass Migration für uns und unsere Gesellschaft lebensnotwendig ist. Ich hoffe nun, dass die Leser ebenso begeistert von diesem Thema sind, wie ich es war und bin, und wünsche ihnen ein gutes Lesevergnügen.

 

Unser neues Projekt: Gemeinsam stark

Musikalische Lesung: "Gemeinsam stark: Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!"

„Gemeinsam stark: Wie Zuwanderer unsere fränkischen Städte und Dörfer bereichern!“

Erleben Sie eine fesselnde musikalische Lesung, die den unschätzbaren Wert von Zuwanderung in unseren fränkischen Gemeinden beleuchtet! Unter dem Titel „Gemeinsam stark“ nehmen Sie Werner Schwanfelder (Text) und Siegfried Staab (Musik) mit auf eine Reise durch die bewegte Geschichte unserer Region, in der Menschen aus aller Welt – von Juden und Hugenotten über Österreicher und Sudetendeutsche bis hin zu den heutigen Syrern und Ukrainern – dazu beigetragen haben, das Gesicht unserer Städte und Dörfer zu formen.

In einer Zeit, in der die Debatte über Zuwanderung heiß geführt wird, schaffen wir Raum für Reflexion und Verständnis. Die Texte erinnern uns daran, dass Zuwanderung kein neues Phänomen ist. Schon in der Vergangenheit erlebten wir Zeiten, in denen Dörfer menschenleer waren, bis mutige Siedler aus Frankreich und Österreich neue Hoffnung brachten. Gastarbeiter retteten unsere Industrie in Krisenzeiten und trugen maßgeblich zum Wirtschaftswunder bei. Und auch heute ist Migration die Lösung für den sichtbaren Fachkräftemangel.

Begleitet von einfühlsamer Musik wird diese Lesung eine andere Sicht auf Migration öffnen. Vielleicht werden Vorurteile abgebaut, neue Erkenntnisse gewonnen. Wir betrachten die emotionalen Facetten von Zuwanderung und deren weitreichende Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, Kultur und das soziale Gefüge. In einer globalisierten Welt erkennen wir, dass Migration nicht nur Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch eine Chance für kulturelle Bereicherung und gesellschaftliche Innovation darstellt.

Wir erzählen von Orten in Franken, die ihre Existenz Zuwanderern verdanken, von baulichen Zeugnissen aus der damaligen Zeit, von Gedenkstätten, die einen Dank ausdrücken.

Psalmenlesungen

Psalmenlesungen

Ich habe die Psalmen-Lesungen wieder aufgenommen. Sie erscheinen in den social media Kanälen Facebook, Linkedin, X, Pinterest, Tumbir.

Psalm 37 Wie der Herr wirkt

Psalm 37 Wie der Herr wirkt

Manchmal verstehen wir die Welt nicht.

Diktatoren beherrschen viele Länder, beuten sie aus und leben im Luxus.

Verbrecher verstecken sich an den schönsten Stränden und laben sich an der täglichen Sonne.

Tüchtige Unternehmer, die in der Krise großen Gewinn erwirtschaftet haben, verstecken ihr Geld im Steuerparadies.

Du Herr, schreitest nicht ein.

Wir sind neidisch auf diese Wirtschaftsschweine.

Du Herr, ermahnst uns, uns nicht einzumischen.

Du sagst, wir sollen unser Leben leben und dieses genießen.

Wir sollen uns nicht mit den Bösen vergleichen.

Wir sollen keinen Zorn entwickeln und unseren Grimm im Zaum halten.

Es ist besser, wenn wir uns auf Gott konzentrieren und seine Gebote einhalten.

Denn die Zeit wird kommen.

In der die Bösen ausgerottet werden.

In der Tat – eines Tages sehen wir uns um,

stellen überrascht fest,

dass die Bösewichte nicht mehr da sind.

Der Herr hat sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen.

Nun sind die Felder verwaist, die Häuser leer, die Autos stehen in den Garagen.

Nun können die Elenden und die Armen sich ansiedeln, in ihren Betten schlafen, ihre Vorräte aufessen.

Das letzte, was die Bösen auf dieser Erde hörten war das Lachen Gottes.

Es war kein fröhliches Lachen.

Wir jedoch können jetzt frohlocken.

Gott kennt uns und wir wissen, dass unsere Zeit bei ihm gut aufgehoben ist.

Fromme Menschen haben ein gutes Herz.

Mit ihrem Glauben können sie ohne Enttäuschung alt werden.

Es wird keine Hungersnot mehr geben und auch die Krankheiten sind besiegt.

Die Gläubigen werden den Staat weiter entwickeln,

so, dass jeder seinen gerechten Anteil erhält.

Gott will, dass wir uns von allem Bösen trennen und nur noch Gutes tun.

Wir sollen unsere Nachbarn, Freunde und Geschäftskollegen im Blick haben und für sie sorgen.

Auch die Natur soll nicht verkommen. Wir wollen sie pflegen.

Der Herr selbst wird der Richter sein.

Er bestraft die Maßlosen, beschenkt die Bescheidenen.

Wann immer wir mit dem Bösen konfrontiert werden,

sollen wir uns daran erinnern, dass Gott der Stärkere ist.

Er befindet sich auf unserer Seite, ist unser Schutz.

Er wird uns helfen und erretten.

Er sagt, wir sollen ihm vertrauen.

Dann wird alles gut werden.

Herr, wir bitten dich, dass deine Liebe viele Menschen erfasst und beglückt.

Psalm 36 Wie köstlich ist deine Güte

Psalm 36 Wie köstlich ist deine Güte

Herr,

wir Menschen können viel Unsinn anstellen.

Wir können Hass verbreiten.

Wir können uns streiten und raufen.

Schließlich zetteln wir auch Kriege an.

Somit laden wir jeden Tag viel Schuld auf uns.

Gott wartet auf uns geduldig.

dass wir ihn ansprechen und ihm unseren ganzen Ballast zu Füßen legen.

Dann, aber nur dann,

können wir in aller Freiheit auf unserem Lebensweg ausschreiten.

Viele Menschen schaffen es nicht, ihren Müll von Gott entsorgen zu lassen.

Es würde ihnen nur ein Wort kosten. Eine Bitte.

Es fehlt ihnen aber die Verbindung zu Gott.

Sie können daher nicht die Liebe Gottes erahnen.

Auch für sie ist ein großes Quantum an Liebe reserviert.

Gottes Liebe ist weit wie der Himmel, tief wie das Meer, hoch wie ein Berg.

Aber wir Menschen selbst müssen diese Liebe anfordern.

Wir müssen uns öffnen, damit wir seine Absichten erkennen.

Wenn wir Gottes Willen verstehen, können wir uns danach richten.

Bald wird die Liebe unser Herz wärmen.

Du bist für uns die Quelle,

aus der wir das kostbare Wasser schöpfen,

das wir jeden Tag trinken.

Dann verspüren wir keinerlei Durst mehr.