Psalmen als Stärkung für den Tag
Psalmen machen frei
„Psalmen machen frei“.
Es gibt in der Bibel 150 Psalmen. Vielleicht waren sie ursprünglich ein „Andachts- oder Erbauungsbuch“, wobei man sich bei manchen Psalmen keine Erbauung vorstellen kann. Die Psalmen sprechen Lob, Hoffnung und Klage aus. Die Themen sind durchaus modern, sie können auch für die Gegenwart gelten.
Psalmen sind also Gebete, gerichtet an einen Gott, geschrieben von Menschen, die ihre Kümmernisse und Freuden in aller Offenheit darlegen. Daraus leite ich ab, dass jeder Mensch, der betet auch Psalmen verfassen kann. Es ist jedenfalls keine Anmaßung, einen Psalm zu verfassen.
Ich nutze Psalmen am Morgen, um zu meditieren, um mich für den Tag zu stärken. Dabei habe ich festgestellt, dass auch eine Meditation ein Gegenüber benötigt. Ich wähle Gott als den Gesprächsparrtner. Entsprechend stammen meine Psalmen auch aus dem Leben, Empfinden, Denken. Sie sind selbstverständlich subjektiv und auch egoistisch. Der Beter will von seinem Gott meistens etwas. Dafür muss man sich nicht schämen.
Diese Psalmensammlung möchte den Anstoß geben, dass der eine oder andere Leser sich wagt, einen eigenen Psalm zu schreiben, zu entwerfen, zu beten. Er muss nicht perfekt formuliert sein. Es genügt, in einfachen Worten das auszudrücken, was man gerade empfindet an Freude, Kummer, Dank, Angst und Hoffnung. Allein durch einen selbst entworfenen Psalm in Gedanken oder Worten befreit man sich von vielen Fesseln des tätigen Lebens.
Psalmen machen frei.
In dieser Rubrik erscheinen von nun an „Psalm-Lesungen“. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
KI-Bilder noch beeindruckender machen
„Weg der Kreuze“ Fortsetzung mit KI
"Weg der Kreuze",
Fortsetzung mit KI
Die Welt verändert sich. In vielerlei Hinsicht. Das ist hier aber nicht Thema. Die Welt verändert sich auch hinsichtlich der Bildbearbeitung. Künstliche Intelligenz behauptet sich. Wir müssen uns damit beschäftigen. Auf sie einstellen. Wie verhält sie sich gegenüber der Kunst, der Kreativität? Ich habe es ausprobiert. Ich habe der künstlichen Intelligenz den Auftrag gegeben, Bilder über Kreuze zu machen. Die Ergebnisse sehen Sie hier. Sie sind durchaus beeindruckend.
Nachdenkenswert.
Weiteredenkenswert.
Viele Gedanken an die Menschen, die diese Bilder sehen.
Komposition in Blau
Farbenpracht im Garten
Blumen im Garten. Dieses Jahr besonders schön. Man kann sich an diesen Blumen, der Natur erfreuen. So wie sie ist. Ich bearbeite die Natur. Ich will aus einem natürlichen Bild ein unnatürliches, ein künstliches Bild machen. Es ist vielleicht nicht unbedingt schöner. Aber anders. Mich fasziniert diese andere Sicht der Dinge.
Aus meinem Rosengarten
Aus meinem Rosengarten
Die liebste meiner Ehefrauen behauptet,
die Rosen seien wunderschön.
So schön wie noch niemals.
Dies sagt sie jedoch jedes Jahr.
Aber ich stimme ihr zu.
Die Rosen werden immer schöner.
Sie putzen sich heraus, dass es eine wahre Pracht ist.
Sie geizen nicht mit Farbe,
übertrumpfen sich an Fülle.
Dick und fett und doch zärtlich wiegen sie sich im Sommerwind.
Jedes einzelne Blütenblatt ist ein göttliches Kunstwerk.
Ich beobachte sie,
nehme Anteil an ihrem Leben:
Von der Knospe bis zum Verfall.
Aber auch im Verfall bleibt die Schönheit unangetastet.
Ich sage zu der liebsten meiner Ehefrauen:
Die Rosen symbolisieren die Liebe.
Es gibt nichts Schöneres auf der Welt als die Liebe.
Und natürlich die Rosen.
Natürlich musste ich trotz aller Schönheit die Rosenbilder bearbeiten. Ich suche nach bildlichen Ausdrücken, die über die Grenzen der Realität hinausgehen. Unterschiedliche Ergebnisse sind herausgekommen. Die Schönheit blieb hoffentlich bestehen, aber ich habe eine Tür geöffnet für andere Sichten.
Volksaufstand
Gedanken zum Volksaufstand
Volksaufstand
Ein Wort
Unverfänglich?
Ein Volk steht auf.
Weil es etwas verändern will.
Das Ziel ist nicht konkret formuliert.
Ein Anlass.
Daraus ergibt sich das Ziel.
Die Forderung.
Weg mit der Regierung.
Am 17.6.1953 fand in der DDR ein Volksaufstand statt.
Das Volk stand auf.
Die Vopos und die russischen Panzer schossen.
Tote, Verletzte, Inhaftierte.
Das Volk fiel um.
Der Tag wurde später gefeiert.
Nationalfeiertag.
Warum feiert man eine Niederlage?
Wegen der Helden.
Dem Heldengedenken.
Da dämmert das Jahr 1990 herauf.
Wieder steht das Volk auf.
Es steht.
Die Staatsmacht greift nicht zu den Waffen.
Die Russen halten still.
So bleibt das Volk stehen.
Am 3. Oktober wird Geschichte geschrieben.
Der Nationalfeiertag verschoben.
Auf den Siegertag.
Es ist wohl so etwas wie ein
Wunder
gewesen.
Viele Völker warten darauf aufzustehen.
Die Russen, die Iraner, die Völker in Myanmar, die Saudis, die Afghanen.
Andere verharren.
Zuerst muss einer aufstehen.
Dann sein Nächster, der Übernächste, und einer weiter.
Dann steht das Volk.
Die Waffen müssen schweigen.
Nur das Volk redet.
Ich kann nur wünschen – voller Sehnsucht.
Ein Herz und eine Seele sein
Ein Herz und eine Seele sein
Ein Herz und eine Seele sein
Apg 4,32: Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.
Jeder Mensch hat ein Herz.
Ohne Herz kein Leben.
Manche Menschen haben kranke Herzen.
Hoffen auf Austausch.
Manche Menschen haben Kummerherzen.
Sie hoffen auf Freude.
Ein Menschenherz wiegt 300 Gramm.
Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger.
So groß wie die Faust eines Menschen.
Die Faust kann zuschlagen.
Das Herz ist verletzlich.
Standort: links versetzt von der Mitte des Brustkorbs.
Nicht zu viel interpretieren.
Das Herz ist nur ein Muskel.
Zweiteilig.
Jeweils ein Vorhof mit Kammer.
In den Vorhöfen sammelt sich das Blut.
Versorgen die Herzkammern.
Ohne Blut stirbt das Herz.
Manche Menschen haben kein Herz.
Man sagt, sie seien herzlos.
Jeder Mensch kann sich ein Herz vorstellen.
Das ist gut.
Denn die Seele können sich viele Menschen nicht vorstellen.
Wie viel wiegt die Seele?
Sie wiegt häufig mehr als ein Lebensschicksal.
Die Denker unter den Menschen
verstehen unter Seele
das Denken, das Fühlen, dass Empfinden.
Es gibt Menschen, die fühlen ihr Herz.
Andere Menschen denken an ihre Mit-Menschen
mit Herz, herzlich, herzlos.
Wieder andere Menschen empfinden Leid in der Tiefe ihres Herzens.
Wenn sich das Herz und die Seele nähern,
entsteht eine Einheit.
Eine Krafteinheit.
Wenn zwei Menschen,
drei Menschen,
vier Menschen,
vielleicht mehr,
ein Herz und eine Seele sind,
sind sie ein Kraftpaket.
Können sie die Welt verändern.
Im Großen und im Kleinen.
Historisch gesehen
verdanken wir dem Begriff
den Ur-Christen,
die miteinander lebten,
teilten,
sich halfen und kräftigten.
Wie eben auch
die Seele
das Herz
kräftigt und belebt.
Himmelfahrts-Gedanken
Himmelfahrts-Gedanken
Himmelfahrt.
Ein zusammengesetztes Wort.
Aus zwei mach eins.
Zwei Worte mit positivem Inhalt.
Zunächst Fahrt.
Einfach Bewegung. Ohne Anstrengung.
Wir werden vermutlich gefahren.
Ticket lösen. Fahrkartenschalter.
Es folgt der Himmel mit Wolken und Sonne.
Der begleitet uns das ganze Leben.
Positiv, wenn die Mischung stimmt.
Negativ, verheerend, wenn ein Element die Obermacht erhält.
Zu viel Sonne, zu viel Regen, zu viel Sturm.
Wir erkennen, dass im Himmel die Macht liegt.
Himmelfahrtskommando.
Ein zusammengesetztes Wort.
Aus zwei und eins mach drei.
Drei Worte mit positivem Inhalt.
Fahrt wie Bewegung.
Himmel wie Macht.
Kommando wie Befehl.
Deutet aber auch auf unsere Grenzen hin.
Himmelfahrtskommando klingt stark nach Tod.
Ich denke an Soldaten im Schützengraben.
Alle warten auf den Angriff.
Jesus hat so ein Himmelfahrtskommando auf sich genommen.
Als er die Welt betrat.
In der Tat, er starb.
Unter Himmelfahrt kann man sich nichts vorstellen.
Konnte sich noch nie jemand etwas vorstellen.
Sie überschreitet unsere Macht der Vorstellung.
Den Himmel erforschen wir, sodass wir uns vor seiner Macht schützen können.
Das Kommando hat Gott übernommen.
Er hat die Fahrtrichtung umgedreht.
Gott ist zu Geist im Menschen geworden.
Dort entwickelt er die Liebe und den Frieden.
Emsig und ohne Unterlass.
Noch hat er nicht alle Menschen erreicht.
Er braucht unsere Unterstützung.
Es bedarf weiterer Himmelfahrtskommandos.
Es ist nicht immer gefahrlos den Menschen Liebe und Frieden zu bringen.
Auch nicht für Gott.












































































































































































